Luzerner SVP setzt auf Regierungsrat Paul Winiker


Roman Spirig
Regional / 09.11.18 01:17

Paul Winiker soll die Luzerner SVP weitere vier Jahre im Luzerner Regierungsrat vertreten. Die Delegierten der Partei haben am Donnerstagabend Winiker erwartungsgemäss nominiert.

Luzerner SVP setzt auf Regierungsrat Paul Winiker  (Foto: KEYSTONE /  / )
Luzerner SVP setzt auf Regierungsrat Paul Winiker (Foto: KEYSTONE / / )

119 Delegierte und 60 Gäste nahmen an der Versammlung in der Mehrzweckhalle von Ruswil teil. Winiker sei einstimmig nominiert worden, sagte Roland Staub, Mediensprecher der SVP Luzern, auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA. Winiker habe seine Kandidatur damit begründet, dass er die Sicherheitsprojekte zugunsten der Bevölkerung weiterführen wolle.

Der 62-jährige Winiker gehört dem Regierungsrat seit 2015 an. Er leitet das Justiz- und Sicherheitsdepartement. Zuvor war der Betriebswirtschafter Kantonsrat und Gemeindepräsident von Kriens.

Die SVP hat als letzte der im Kantonsrat vertretenen Parteien ihre Regierungskandidatur bestimmt. Der einzige der fünf amtierenden Regierungsräte, der zurücktritt, ist Robert Küng (FDP). Seine Partei will den Sitz mit Kantonsrat Fabian Peter verteidigen.

Die CVP-Regierungsräte Guido Graf und Reto Wyss, die seit 2010 respektive 2011 im Amt sind, wurden von ihren Parteien für eine weitere Amtszeit nominiert. Erneut antreten will auch der bürgerliche, parteilose Regierungsrat Marcel Schwerzmann. Er ist seit 2007 für die Finanzen des Kantons Luzern zuständig.

Einen Sitz in der Regierung streben ferner SP, Grüne und GLP an. Die SP, die 2015 ihr Mandat verloren hat, will mit Kantonsrat Jörg Meyer den traditionellen linken Sitz zurückholen.

Die Grünen möchten verhindern, dass der Kanton Luzern weiterhin von fünf Männern regiert wird. Sie haben deswegen die Luzerner Stadtparlamentarierin Korintha Bärtsch nominiert. Die GLP setzt auf ihren Parteipräsidenten, alt Nationalrat Roland Fischer.

Die kantonalen Gesamterneuerungswahlen finden am 31. März 2019 statt.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Xherdan Shaqiri muss Forfait erklären
Sport

Xherdan Shaqiri muss Forfait erklären

Die Schweizer Nationalmannschaft muss zum Auftakt der EM-Qualifikation am Samstag in Tiflis gegen Georgien und am Dienstag in Basel gegen Dänemark auf den verletzten Xherdan Shaqiri verzichten.

Erneutes Duell Federer gegen Wawrinka in Miami?
Sport

Erneutes Duell Federer gegen Wawrinka in Miami?

Am Masters-1000-Turnier in Miami könnte es zum neuerlichen Aufeinandertreffen zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka kommen. Gestalten die beiden nach einem Freilos zum Auftakt ihre Partie der 2. Runde erfolgreich, träfen die beiden wie in Indian Wells aufeinander.

Nur wenn Schweiz nicht mehr diskriminiert wird - Parlament will Kohäsionsmilliarde an EU an Bedingung knüpfen
Schweiz

Nur wenn Schweiz nicht mehr diskriminiert wird - Parlament will Kohäsionsmilliarde an EU an Bedingung knüpfen

Die Schweiz soll nur dann eine weitere Kohäsionsmilliarde an die EU zahlen, wenn diese auf diskriminierende Massnahmen gegen die Schweiz verzichtet. Das wollen National- und Ständerat. Noch sind sie sich aber nicht in allen Punkten einig.

***Polizei: Verdächtiger von Utrecht ist festgenommen***
International

***Polizei: Verdächtiger von Utrecht ist festgenommen***

Der mutmassliche Schütze von Utrecht ist nach Angaben der Polizei festgenommen worden. Der 37-jährige Gökmen Tanis sei am Abend gefasst worden, gab Rob van Bree von der Polizei Utrecht bekannt.