Odermatt mit perfektem Saisonbeginn - Caviezel brilliert ebenfalls


News Redaktion
Sport / 24.10.21 10:59

Perfekter Saisonauftakt von Marco Odermatt: Der Nidwaldner gewinnt in Sölden sein fünftes Weltcup-Rennen, das dritte im Riesenslalom. Mit Rang 4 brilliert beim Weltcup-Prolog auch Gino Caviezel.

Besser hätte das Olympia-Jahr für ihn gar nicht beginnen können: Der 24-jährige Nidwaldner Marco Odermatt, nach dem ersten Lauf noch Dritter, gewinnt den Riesenslalom in Sölden knapp vor dem Österreicher Roland Leitinger (FOTO: Keystone/AP/GABRIELE FACCIOTTI)
Besser hätte das Olympia-Jahr für ihn gar nicht beginnen können: Der 24-jährige Nidwaldner Marco Odermatt, nach dem ersten Lauf noch Dritter, gewinnt den Riesenslalom in Sölden knapp vor dem Österreicher Roland Leitinger (FOTO: Keystone/AP/GABRIELE FACCIOTTI)

Marco Odermatt heisst der Sieger des ersten Riesenslaloms der alpinen Weltcup-Saison 2021/22. Der 24-jährige Nidwaldner triumphierte auf dem Rettenbachgletscher als erster Schweizer seit Didier Cuche (2009) und Daniel Albrecht (2008).

Odermatt, der nach dem ersten Lauf mit zwei Zehnteln Rückstand noch an dritter Stelle lag, setzte sich letztlich mit sieben Hundertsteln Vorsprung vor dem Halbzeit-Leader Roland Leitinger durch. Der Österreicher beging im Steilhang einen kleinen Fehler, wodurch er seinen ersten Sieg auf oberster Stufe um sieben Hundertstel verpasste.

Der Slowene Zan Kranjec komplettierte als Dritter das Podest. Mit nur 0,39 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen und guten Freund Odermatt trumpfte auch der viertklassierte Gino Caviezel zum Saisonauftakt stark auf. Vor Jahresfrist war der 29-jährige Bündner in Sölden - hinter dem norwegischen Sensationssieger Lucas Braathen und Odermatt, der sich damals nur um fünf Hundertstel hatte geschlagen geben müssen - gar Dritter geworden.

Von den acht gestarteten Schweizern qualifizierten sich in Sölden deren fünf für den Finaldurchgang. Neben dem Schweizer Top-Duo gab es ebenfalls Weltcup-Punkte für Justin Murisier (12. Rang), Loïc Meillard (16.) und Daniele Sette (21.). Besonders für Meillard, der im Vorjahr auf der gleichen Piste den 5. Platz belegt hatte, war es allerdings ein enttäuschendes Ergebnis.

Daniel Yule (50.), Tanguy Nef (52.) und Cédric Noger (55.) verpassten am Morgen die Finalteilnahme der Top 30 mit Rückständen von über 3,3 Sekunden deutlich.

Die nächsten Rennen im Alpin-Weltcup finden in drei Wochen ebenfalls in Österreich statt. In Lech/Zürs stehen am 13./14. November je ein Parallelrennen der Frauen und Männer auf dem Programm.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Booster-Impfungen im Thurgau für unter 65-Jährige
Schweiz

Booster-Impfungen im Thurgau für unter 65-Jährige

Der Kanton Thurgau öffnet ab kommendem Montag den Zugang für Booster-Impfungen für weitere Altersgruppen. Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten des Impfzentrums in Weinfelden auf sieben Tage die Woche ausgedehnt.

SP Stadt Zürich kündigt Volksinitiativen zur Wohnraumpolitik an
Schweiz

SP Stadt Zürich kündigt Volksinitiativen zur Wohnraumpolitik an

Mit einem ganzen Bündel an Massnahmen will die SP Stadt Zürich für mehr günstigen Wohnraum sorgen. Unter anderem will sie eine städtische, sowie zwei kantonale Volksinitiativen lancieren.

EU-Arzneimittelbehörde EMA genehmigt Kinder-Impfstoff von BioNTech
Wirtschaft

EU-Arzneimittelbehörde EMA genehmigt Kinder-Impfstoff von BioNTech

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gibt grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von BioNTech und Pfizer bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren.

Sorgen wegen neuer Corona-Variante im Süden Afrikas
International

Sorgen wegen neuer Corona-Variante im Süden Afrikas

Die Ausbreitung einer neuen möglicherweise gefährlicheren Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen hoch ansteckend sein könnte und zudem den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte. Grossbritannien und Israel schränkten deswegen vorsorglich den Flugverkehr in die Staaten der Region ein. Der geschäftsführende Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) rechnet damit, dass auch in Deutschland "in Kürze" der Flugverkehr ins südliche Afrika unterbrochen werden muss.