Mark French als Trainer von Fribourg freigestellt


Roman Spirig
Sport / 05.10.19 09:51

Nach nur sechs Partien in der neuen National-League-Saison hat der Verwaltungsrat von Fribourg-Gottéron die Reissleine gezogen: Mark French ist ab sofort nicht mehr Trainer der Freiburger.

Mark French als Trainer von Fribourg freigestellt (Foto: KEYSTONE / PETER KLAUNZER)
Mark French als Trainer von Fribourg freigestellt (Foto: KEYSTONE / PETER KLAUNZER)

Zum Verhängnis wurde dem Kanadier die 0:4-Niederlage am Freitag im Kellerduell auswärts gegen Ambri-Piotta. Die Resultate des Saisonstarts würden aufgrund des Potenzials der Mannschaft weit unter den Erwartungen liegen, begründete Fribourg die Freistellung des Trainers.

Von den ersten sechs Partien der noch jungen Saison gewannen die Freiburger nur eine (3:2 nach Verlängerung gegen Genève-Servette). Mit den beiden Punkten liegt Gottéron in der (unübersichtlichen) Tabelle derzeit abgeschlagen am Ende, der Rückstand auf das unmittelbar davor klassierte Davos beträgt sechs Punkte.

Bis ein Nachfolger für Mark French und dessen Assistenten Dean Fedorchuk gefunden ist, wird die Mannschaft von Sportchef Christian Dubé und Pavel Rosa betreut. Ein erstes Mal stand das Duo am Samstag gegen die Rapperswil-Jona Lakers an der Bande.

French hatte seinen Job in Freiburg 2017 mit der Referenz von zwei AHL-Meistertiteln (2009 und 2010 mit den Hershey Bears) und als Nachfolger von Larry Huras angetreten. In seinem ersten Jahr scheiterte der 48-Jährige mit seiner Mannschaft nach einem guten 5. Rang in der Qualifikation in den Playoff-Viertelfinals, letzte Saison verpasste er mit Gottéron die Playoffs.

Letzte Saison hatte es bis Ende November gedauert, ehe der erste Trainerwechsel in der National League vollzogen wurde. Arno Del Curto war damals aus freien Stücken als Trainer des HC Davos zurückgetreten. Nun verlor mit Fribourg ein Klub die Geduld so früh in der Saison, wie schon lange keiner mehr.

(sda)

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Mann von Velofahrer mit Stichwaffe in Zürich schwer verletzt
Schweiz

Mann von Velofahrer mit Stichwaffe in Zürich schwer verletzt

Ein 28-jähriger Mann ist in der Stadt Zürich am frühen Montag laut Polizei von einem Velofahrer angegriffen und mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Der Fussgänger wurde in ein Spital gebracht und notoperiert. Die Polizei nahm nach der Tat einen Mann fest.

Uno kritisiert Schweizer Gesetzesentwurf für Anti-Terrorgesetz
Schweiz

Uno kritisiert Schweizer Gesetzesentwurf für Anti-Terrorgesetz

Die Uno kritisiert die Gesetzesvorlage des Bundesrates zur Bekämpfung des Terrorismus. Sie warnt in einem Brief an die Regierung vor dem geplanten Gesetz, das unpräzise formuliert sei; dies öffne willkürlichen Freiheitsentzügen Tür und Tor.

Basels verrücktes 3:3 gegen Liverpool steht zuoberst
Sport

Basels verrücktes 3:3 gegen Liverpool steht zuoberst

Seit der Rückkehr an die Spitze des nationalen Geschehens sorgt der FC Basel für manche Schweizer Europacup-Sternstunde. Eine der ersten: das 3:3 gegen Liverpool von 2002.

Credit Suisse gewährt Corona-Kredite für 2,8 Milliarden Franken
Schweiz

Credit Suisse gewährt Corona-Kredite für 2,8 Milliarden Franken

Die Grossbank Credit Suisse (CS) hat in der Corona-Krise 15'400 Kredite im Gesamtvolumen von 2,8 Milliarden Franken ausgesprochen. Das neue System habe gut funktioniert, sagte CS-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner in der Sendung "Samstagsrundschau" von Radio SRF.