Medwedew und Tsitsipas siegen nach jeweils dreieinhalb Stunden


News Redaktion
Sport / 24.01.22 14:31

Der Russe Daniil Medwedew qualifiziert sich in Melbourne für die Viertelfinals, aber nicht ohne Probleme. Gegen Maxime Cressy setzt sich Medwedew mit 6:2, 7:6 (7:4), 6:7 (4:7), 7:5 durch.

Daniil Medwedew, der grosse Favorit der unteren Tableau-Hälfte in Melbourne, lief gegen Maxime Cressy drei Stunden lang einem Break hinterher (FOTO: KEYSTONE/AP/Hamish Blair)
Daniil Medwedew, der grosse Favorit der unteren Tableau-Hälfte in Melbourne, lief gegen Maxime Cressy drei Stunden lang einem Break hinterher (FOTO: KEYSTONE/AP/Hamish Blair)

Der Franko-Amerikaner Maxime Cressy, der einzige Serve-and-Volley-Spitzenspieler der Gegenwart, forderte Medwedew viel ab. Noch kritischer hätte sich die Lage für die Nummer 2 der Welt präsentiert, wenn Cressy auch seinen Satzball im zweiten Satz genutzt hätte. Nach zwei schnellen Breaks zu Beginn des Spiels rannte US-Open-Sieger Medwedew einem dritten Break drei Stunden lang erfolglos hinterher, ehe ihm zum 6:5 mit der neunten Break-Möglichkeit im vierten Satz der wegweisende Aufschlagdurchbruch gelang.

In den Viertelfinals trifft Medwedew, der Topfavorit der unteren Tableau-Hälfte, auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime (ATP 9), der sich nach Satzrückstand gegen Marin Cilic durchsetzte.

Im Rennen hielt sich auch Stefanos Tsitsipas, die Nummer 4 der Weltrangliste. Der 23-jährige Grieche wies den Amerikaner Taylor Fritz in dreieinhalb Stunden mit 4:6, 6:4, 4:6, 6:3, 6:4 in die Schranken. Tsitsipas unterzog sich vor zwei Monaten nach der Aufgabe in Paris-Bercy und dem Verzicht auf das Masters in Turin einer Ellenbogenoperation und versucht jetzt mit Matches den Trainingsrückstand wettzumachen. In den Viertelfinals wartet mit Jannik Sinner (ATP 10) die nächste hohe Hürde auf Tsitsipas.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Regierung muss IT-Grossprojekte nicht extern untersuchen lassen
Regional

Regierung muss IT-Grossprojekte nicht extern untersuchen lassen

Eine interne Aufarbeitung reicht: Das Luzerner Kantonsparlament hat am Montag beschlossen, dass die Regierung digitale Grossprojekte nicht extern untersuchen lassen muss. Es erklärte eine entsprechende Motion von SVP, Mitte und FDP erheblich.

UNHCR: Mehr als 100 Millionen Menschen durch Gewalt vertrieben
International

UNHCR: Mehr als 100 Millionen Menschen durch Gewalt vertrieben

Durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine sowie andere tödliche Konflikte ist die Zahl der durch Gewalt vertriebenen Menschen weltweit erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen auf mehr als 100 Millionen angestiegen. Das teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Montag in Genf mit. "Hundert Millionen ist eine krasse Zahl - ernüchternd und alarmierend zugleich. Es ist ein Rekord, den es niemals hätte geben dürfen", sagte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi. Die Zahl sei ein Weckruf, dass Konflikte gelöst und verhindert werden müssten.

32-Jähriger auf Fussgängerstreifen angefahren und verletzt
Schweiz

32-Jähriger auf Fussgängerstreifen angefahren und verletzt

In Weesen SG ist ein 32-Jähriger auf einem Fussgängerstreifen angefahren worden. Der Mann wurde unbestimmt verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Sulzer zieht sich vollständig aus Russland zurück
Wirtschaft

Sulzer zieht sich vollständig aus Russland zurück

Sulzer zieht sich vollständig aus dem russischen Markt zurück. Wurden nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine und den globalen Sanktionen gegen Russland vorerst noch Teile des Geschäfts weitergeführt, sollen die Aktivitäten nun verkauft werden.