"Megafeuer" in Australien - und die Zahl der Toten steigt


Roman Spirig
International / 12.01.20 11:03

Australien kommt nicht zur Ruhe: Mindestens 27 Menschen sind bei den monatelangen Buschbränden ums Leben kommen - am Samstag starb wieder ein Feuerwehrmann im Einsatz. Und im Südosten des Kontinents bildete sich ein neues "Megafeuer".

Megafeuer in Australien - und die Zahl der Toten steigt (Foto: KEYSTONE / AP / Rick Rycroft)
Megafeuer in Australien - und die Zahl der Toten steigt (Foto: KEYSTONE / AP / Rick Rycroft)

Es wurden Filme aus den verschiedensten Ländern entlang der Seidenstraße gezeigt, darunter Russland, Italien, Indien, Frankreich, Großbritannien und Polen. Nach der ersten Vorführung wurden 18 Finalisten ermittelt. Preisträger des SRIFF18:

SRIFF 2018 Sieger Awards

Bester Dying to Kinofilm Survive (2018)

L'insulte (2017)

Den 12. Mann (2017)

Bester Animationsfilm The Underdog (

???

) (2018)

Bester Stammering Dokumentarfilm Ballad (2018)

Bester Schauspieler Agatha Dominik für seine Rolle im Film Najlepszy (2017)

Beste Schauspielerin Dasha Plahtiy für ihre Rolle im Film Strimgolov (2017)

Ehrenpreis

Temporary Difficulties (????????? ??????c??) (2018)

Originaltext: Silk Road International Film Festival Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/nr/100066072 Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100066072.rss2

Pressekontakt: Weitere Informationen zum Silk Road International Film Festival und zu den diesjährigen Bewerbern und Siegern finden Sie unter:

http://silkroadfilmfestival.com/category/srff-2018-features/

. Die fünfte Ausgabe des Festivals war ein unvergessliches Event und zeigte einige fantastische internationale Streifen von äußerst talentierten Künstlern. Für den chinesischen Film ist dies ein ganz besonderes Jahr, da Xi'an das 60-jährige Bestehen des legendären Xi'an Film Studio feiert, wo Klassiker wie 'Lebewohl, meine Konkubine' gedreht wurden (mehr als 300 Preise im In- und Ausland). Informationen zum Festival Das Silk Road International Film Festival (SRIFF) findet jährlich abwechselnd in Xi'an und Fuzhou statt. Das Festival fördert drei individuelle Plattformen für die Filmindustrie im In- und Ausland: Performance-Kunst, Kooperation und Handel mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Filmschaffenden zu stärken, und Filmbegeisterte in Anrainerländern der Seidenstraße. Foto -

https://mma.prnewswire.com/media/769063/Silk_Road_International_Film_ Festival.jpg

(SDA-ATS-OTS Ada100821011)

(sda)


Ein anderer Riesenbrand ist aber seit Sonntag unter Kontrolle. Einen symbolischen Dank an die Einsatzkräfte gab es in Sydney: Auf die grossen Segel des berühmten Opernhauses wurden als Zeichen der Solidarität Bilder von Feuerwehrleuten projiziert.n den Grenzen der beiden Bundesstaaten New South Wales und Victoria vereinten sich in der Nacht zum Samstag drei Buschfeuer zu einem "Megabrand" mit einer Fläche von 600'000 Hektar. In einigen Gebieten hatten die Teperaturen zuvor 44 Grad erreicht.

Eine gute Nachricht kam aus der Region um Gospers Mountain nordwestlich von Sydney: Dort wurde ein ähnlich grosser Riesenbrand eingedämmt - nach zehn Wochen.

Der Einsatz bleibt gefährlich. Das jüngste Opfer wurde von einem Baum getroffen. Der Feuerwehrmann, der Erfahrung aus 40 Jahren hatte, starb nahe der Kleinstadt Omeo in Victoria, wie Feuerwehrchef Chris Hardman sagte.

Auch wenn die Flammen vielerorts weiter loderten - immerhin erlaubte das Wetter den erschöpften Helfern eine gewisse Atempause. In Victoria und New South Wales wurde es kühler. Es regnete, und der Wind liess nach.

Der australische Premier Scott Morrison sagte am Wochenende, er sehe nun ein, dass der Klimawandel Auswirkungen habe und für längere, heissere und trockenere Sommer verantwortlich sei. Er deutete eine Änderung der Politik an, um Emissionen zu reduzieren.

Morrison, ein Förderer der Kohleindustrie, war für seinen Umgang mit der Krise scharf kritisiert worden. Ihm wurde auch eine Verharmlosung des Klimawandels und von dessen Auswirkungen auf die derzeitigen Buschfeuer vorgeworfen. Darüber hinaus hatte er kürzlich einen äusserst umstrittenen Familienurlaub auf Hawaii gemacht.

Nun sagte Morrison dem Sender ABC, im Nachhinein wäre er nicht in diesen Urlaub gegangen. Vor Ort hätte er besser mit der Krise umgehen können. Das Ausmass der Brände sei "beispiellos". Die Menschen hätten eine "neue Erwartungshaltung", wie die Regierung einer solchen Situation begegnen sollte. Am Freitag waren in grösseren Städten Australiens Zehntausende auf die Strassen gegangen und hatten unter anderem Morrisons Rücktritt gefordert.

Die Schäden durch die Feuer sind immens - auch für die Wirtschaft, besonders den Tourismus und die Landwirtschaft. Allein auf der Känguru-Insel im Süden des Landes wurden bislang mehr als 32'000 tote Schafe gezählt. Auch die Winzer sind betroffen: Die Anbauregion Victoria sorge sich wegen der Rauchbelastung, sagte die Abgeordnete Helen Haines dem Sender ABC. "Rauchflecken könnten ganze Jahrgänge zerstören."

Seit Beginn der grossen Feuer im Oktober verbrannten in ganz Australien mehr als zehn Millionen Hektar Land. Tausende Häuser wurden zerstört. Nach Schätzungen von Experten sollen mindestens eine Milliarde Tiere getötet worden sein. Da sind Bilder von geretteten Koalas und Kängurus wie Balsam, immer wieder kursieren dazu Aufnahmen im Netz.

Buschfeuer hin oder her: Eine ähnliche Diskussion wie um das gerade auf RTL gestartete deutsche Dschungelcamp gibt es in Australien nicht. Die australische Variante ("I'm A Celebrity...Get Me Out Of Here!") läuft dort gerade in der sechsten Staffel. Sie wird - wie schon in früheren Zeiten - weit entfernt gedreht: in Südafrika.

(sda)


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