Mehr Plätze im Freien: Zürich kommt Gastronomen weiter entgegen


News Redaktion
Schweiz / 20.07.21 15:01

Die Stadt Zürich kommt Gastrobetrieben in der Pandemie weiterhin entgegen: Sie dürfen die Platzzahl auf den Aussenflächen bis Ende Oktober weiter um 30 Prozent erhöhen. Auch die Vergrösserung der Aussenbereiche bleibt erlaubt.

Die Gastronomie ist nach wie vor von der Pandemie betroffen. In der Stadt Zürich dürfen die Betriebe deshalb weiterhin mehr Plätze im Freien anbieten. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Die Gastronomie ist nach wie vor von der Pandemie betroffen. In der Stadt Zürich dürfen die Betriebe deshalb weiterhin mehr Plätze im Freien anbieten. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Ursprünglich war geplant, diese zusätzlichen Plätze im Freien nur bis Ende August zu erlauben. Nun ist der Stadtrat zum Schluss gekommen, dass die Gastronomie weiterhin auf Unterstützung angewiesen ist. Er habe beschlossen, die Erhöhung der Platzzahl bis Ende Oktober zu gestatten, teilt er am Dienstag mit.

Sollten sich Anwohnerinnen und Anwohner berechtigterweise über Lärm beschweren, müssen die Gastrobetriebe die Zusatzplätze aber wieder entfernen.

Gastrobetriebe sind nach wie vor von der Pandemie betroffen. Obwohl sich die wirtschaftliche Lage für viele Betriebe verbessert hat, stagniert das Geschäft bei vielen noch auf tiefem Niveau.

In Innenräumen müssen die Betriebe nach wie vor einen Mindestabstand zwischen den Tischen beziehungsweise Trennwände einrichten. Sie sind zudem verpflichtet, die Kontaktdaten der Gäste zu registrieren. Im Aussenbereich gibt es nur noch eine Vorgabe: Zwischen den Tischen braucht es nach wie vor einen Mindestabstand.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Franken zum Euro so stark wie seit November 2020 nicht mehr
Wirtschaft

Franken zum Euro so stark wie seit November 2020 nicht mehr

Der Franken ist derzeit wieder so stark gegenüber dem Euro wie schon lange nicht mehr. Mit einem Kurs von 1,0728 Franken notiert der Euro zum Franken umgekehrt auf dem tiefsten Stand seit Anfang November 2020.

Urzeit-Krokodile hatten keine Panzer, sondern Haut wie Delfine
International

Urzeit-Krokodile hatten keine Panzer, sondern Haut wie Delfine

Einige Urzeit-Krokodile hatten offenbar keinen rauen Schuppenpanzer, sondern eine sehr glatte Haut. "Diese Reptilien müssen sich in etwa wie heutige Delfine angefühlt haben, straff und dabei geschmeidig", erläuterte Studienleiter Frederik Spindler.

Illegale Grenzübertritte in EU: Belarus macht Grenze dicht
International

Illegale Grenzübertritte in EU: Belarus macht Grenze dicht

Das autoritär regierte Belarus will Teile seiner Grenze schliessen und so verhindern, dass nach Litauen geflüchtete Migranten zurück auf sein Territorium gelangen können.

Studie: 4,7 Millionen weniger Mädchengeburten weltweit bis 2030
International

Studie: 4,7 Millionen weniger Mädchengeburten weltweit bis 2030

Weiblicher Nachwuchs unerwünscht: Aufgrund von Praktiken zur Geschlechtsselektion könnten einer Studie zufolge in den kommenden zehn Jahren weltweit rund 4,7 Millionen Mädchen weniger zur Welt kommen.