Mehrkampf-Gold für Lilli Habisreutinger und Noe Seifert


News Redaktion
Sport / 25.06.22 22:59

Lilli Habisreutinger heisst die neue Schweizer Meisterin im Kunstturnen. Die Thurgauerin gewinnt in Montreux Mehrkampf-Gold. Den Titel bei den Männern sichert sich der Aargauer Noe Seifert.

Lilli Habisreutinger folgt als nationale Mehrkampf-Meisterin auf Giulia Steingruber (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Lilli Habisreutinger folgt als nationale Mehrkampf-Meisterin auf Giulia Steingruber (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Nachdem sie im Vorjahr hinter Giulia Steingruber den 3. Rang belegt hatte, gehörte Lilli Habisreutinger heuer zu den Favoritinnen im Kampf um die Goldmedaille. Die Frauenfelderin wurde mit 48,550 Punkten den Erwartungen gerecht und setzte sich vor Lena Bickel (48,200) und Stefanie Siegenthaler (47,350) durch.

Habisreutinger sorgte somit dafür, dass der Mehrkampf-Titel bei den Frauen ein weiteres Jahr in der Ostschweiz bleibt. "Dass ich diesen Titel gewinnen konnte, freut mich enorm", sagte die Thurgauerin. Mit ihrem Wettkampf sei sie sehr zufrieden gewesen. "Zwei, drei Dinge hätten sicher noch besser laufen können." Im Hinblick auf die bevorstehenden Europameisterschaften in München sei sie mit ihren Leistungen auf dem richtigen Weg.

Wie Habisreutinger bei den Frauen, konnte sich bei den Männern auch Noe Seifert über seinen ersten Mehrkampf-Titel bei der Elite freuen. "Der Wettkampf ist zwar nicht ganz optimal gelaufen. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Resultat", so Seifert. Der Titel habe für ihn eine sehr grosse Bedeutung, sagte der mit 81,766 Punkten siegreiche Aargauer. "Nach 17 Jahren als Kunstturner hat es nun mit dem ersten Mehrkampf-Titel bei der Elite geklappt."

Trotz des Titels blieb auch Seifert während des Wettkampfes nicht von kleinen Fehlern verschont. Vor allem am Reck bekundeten einige Turner ihre Mühe. Dies konnte derweil Ian Raubal (79,364) zu seinen Gunsten ausnutzen. Der Zürcher zeigte einen soliden Mehrkampf und kämpfte sich kontinuierlich in der Rangliste nach vorne. Bronze ging an den Berner Andrin Frey (78,832).

(sda)


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