Mindestziel von Swiss Olympic bereits übertroffen


News Redaktion
Sport / 29.07.21 15:05

Mit den Finaleinzügen der Tennisspielerinnen im Einzel und Doppel übertrifft die Schweizer Delegation ihr Mindestziel von sieben Medaillengewinnen bereits nach 6 von 16 Wettkampftagen.

Ralph Stöckli hat Grund zur Freude, das Medaillenziel ist bereits übertroffen (FOTO: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
Ralph Stöckli hat Grund zur Freude, das Medaillenziel ist bereits übertroffen (FOTO: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Den Medientermin mit Missionschef Ralph Stöckli zur Halbzeitbilanz hat Swiss Olympic erst am Samstag angesetzt. Zwei Tage zuvor durfte sich der ehemalige Spitzencurler aber bereits freuen. Ziele kann man nicht nach oben korrigieren. Umso schöner, wenn sie übertroffen werden, so Stöckli im Interview mit Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Für die Missionsleitung sei nach dem erfolgreichen Start sehr viel Druck abgefallen. Wir müssen demütig bleiben. Ich bin zuversichtlich, dass wir zusammen noch ein paar schöne Momente erleben dürfen, so Stöckli weiter.

Belinda Bencic im Einzel und das Duo Bencic/Viktorija Golubic im Doppel sicherten der Schweiz die Olympia-Medaillen 7 und 8. Sieben der acht Auszeichnungen gewannen bisher die Frauen.

Der Chef de Mission äusserte sich in dem Interview auch zu den Dopingfällen von Kariem Hussein und Alex Wilson. Zwei Fälle sind zwei Fälle zu viel, so Stöckli. Man habe versucht, das Thema von den Athletinnen und Athleten fernzuhalten. Aber für die Delegation und vor allem die Leute im Hintergrund seien die letzten Tage sehr belastend gewesen.

Stöckli stellte noch einmal klar, dass Swiss Olympic zum Zeitpunkt der Selektion (am 3. Juli) vom Fall Wilson keine Kenntnis gehabt habe. Die bei Swiss Olympic angesiedelte Disziplinarkammer für Dopingfälle sei unabhängig, sie untersucht das ohne unser Wissen. Das sei auch korrekt so, führte Stöckli gegenüber SRF aus.

Swiss Olympic habe nur deshalb vor der Verurteilung vom möglichen Dopingvergehen von Alex Wilson erfahren, weil der Sprinter für Tokio selektioniert worden und der Fall deshalb vor die ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportschiedsgerichts (CAS) gelangt sei.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Parlament zwingt Netflix zu Investitionen in Schweizer Produktionen
Schweiz

Parlament zwingt Netflix zu Investitionen in Schweizer Produktionen

Streaming-Anbieter wie Netflix, Amazon oder Disney müssen künftig 4 Prozent ihres Schweizer Umsatzes in Schweizer Filmproduktionen investieren. Der Nationalrat ist am Donnerstag dem Vorschlag von Bundesrat und Ständerat gefolgt.

Raser dürfen wieder mit Geldstrafen sanktioniert werden
Schweiz

Raser dürfen wieder mit Geldstrafen sanktioniert werden

Wer ein Raserdelikt begeht, muss künftig nicht mehr zwingend eine Freiheitsstrafe absitzen. Nach dem Nationalrat hat am Mittwoch auch der Ständerat die Mindeststrafe aufgehoben. Damit dürfen Raser wieder mit reinen Geldstrafen sanktioniert werden.

Botschafter darf nicht ins Parlament - China droht Grossbritannien
International

Botschafter darf nicht ins Parlament - China droht Grossbritannien

Nach einem Zutrittsverbot für den chinesischen Botschafter ins britische Parlament hat Peking der Regierung in London mit Gegenmassnahmen gedroht.

Kantonsspital St. Gallen mit neuem CEO
Schweiz

Kantonsspital St. Gallen mit neuem CEO

Stefan Lichtensteiger wird ab dem 1. Mai neuer CEO des Kantonsspitals St. Gallen. Er löst Daniel Germann ab, der Ende April in Pension geht.