Mityukov stösst in den Final vor


News Redaktion
Sport / 22.06.22 20:35

Roman Mityukov stösst über 200 m Rücken an den Langbahn-Weltmeisterschaften in Budapest als Nummer 7 in den Final vom Donnerstagabend (19.01 Uhr) vor.

Roman Mityukov wird am Donnerstagabend nochmals im Einsatz stehen. Diesmal im Final über 200 m Rücken. (FOTO: KEYSTONE/PATRICK B. KRAEMER)
Roman Mityukov wird am Donnerstagabend nochmals im Einsatz stehen. Diesmal im Final über 200 m Rücken. (FOTO: KEYSTONE/PATRICK B. KRAEMER)

Nachdem es auf den Crawl-Distanzen nicht geklappt hatte, schlug Mityukov als Rückenschwimmer zu. Am Mittwochmorgen als Zwölfter (1:58,61) zählte er am Abend nicht zu den ersten Anwärtern für den Finaleinzug. Doch der Genfer, der im letzten Jahr bei der EM über 200 m Rücken Bronze gewonnen hatte, steigerte sich nach einer bislang mässigen Saison auf 1:57,08 und hat den Schweizer Rekord (1:56,33) nun wieder in Reichweite. "Ich musste mich für diese Zeit zerreissen. Aber Rückenschwimmen ist meine Herzensdisziplin", sagte der bald 22-Jährige.

Der Final über 200 m Brust der Frauen findet hingegen ohne die EM-Zweite Lisa Mamié statt. Die Zürcherin, die vor einigen Tagen für die 100 m Brust wegen Oberschenkelproblemen Forfait erklärt hatte, schwamm im Vorlauf zunächst eine bescheide Zeit (2:27,28). Am Abend schlug sie nach 2:25,56 Minuten an. Als Nummer 10 verpasste sie den Finaleinzug um lediglich 45 Hundertstel.

Die dritte am Mittwochmorgen im Einsatz gestandene Vertreterin von Swiss Aquatics, Maria Ugolkova, scheiterte in den Vorläufen über 100 m Crawl. Sie verpasste den Einzug in die Halbfinals der besten 16 mit einer Zeit von 54,78 um 22 Hundertstel.

Die erst 15-jährige Summer McIntosh krönte sich zur Weltmeisterin über 200 m Delfin. Die Kanadierin stellte mit einem starken Schlussspurt in 2:05,20 Minuten einen Junioren-Weltrekord auf. Es war bereits ihre zweite Medaille bei den Titelkämpfen in der ungarischen Hauptstadt. Über 400 m Crawl hatte sie Silber geholt.

Über 100 m Crawl der Männer war der Hauptprotagonist ebenfalls jung und sehr schnell. Der 17-jährige David Popovici aus Rumänien siegte in 47,58 Sekunden vor dem Franzosen Maxime Grousset und Joshua Liendo Edwards aus Kanada. Popovici hatte sich am Montag bereits den Titel über die doppelte Distanz gesichert.

Für den Top-Schwimmer Caeleb Dressel ist die WM bereits beendet. Der siebenfache Olympiasieger aus den USA zog sich vor dem Wettkampf am Mittwoch aus medizinischen Gründen zurück. In Budapest hatte er bisher zweimal Gold geholt.

(sda)


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