Mujinga Kambundji über 200 m auf dem Diamond-League-Podest


News Redaktion
Sport / 10.06.21 21:54

Mujinga Kambundji zeigt vom Schweizer Quintett beim Diamond-League-Meeting in Florenz die mit Abstand beste Leistung.

Mujinga Kambundji blickt den Olympischen Spielen zuversichtlich entgegen. (FOTO: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)
Mujinga Kambundji blickt den Olympischen Spielen zuversichtlich entgegen. (FOTO: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Die WM-Dritte über 200 m lief über die halbe Bahnrunde in einem Top-Feld in starken 22,60 Sekunden in den 3. Rang.

Die mehrwöchige Trainingspause hat die Bernerin schneller gemacht. Nach einem bereits überzeugenden Saisonstart legte Kambundji in der Toskana noch einen drauf. 22,60 bei Windstille dürfen sich auch auf internationalem Niveau sehen lassen. Einzig die Weltmeisterin Dina Asher-Smith aus Grossbritannien mit 22,06 und Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste mit 22,58 waren schneller. Die Niederländerin Dafne Schippers hingegen blieb chancenlos.

Mujinga Kambundji ist nach einem schwachen Jahr 2020 und verpasster Hallensaison stark zurückgekehrt. Sie ist am Samstag in Genf im 100-m-Duell gegen die Hallen-Europameisterin Ajla Del Ponte zu favorisieren.

Noch weit von der Bestform entfernt ist hingegen Sarah Atcho. Die Waadtländerin hielt mit Kambundji und Co. nicht mit und kam nach 24,43 Sekunden ins Ziel. Eine Meniskusoperation im Jahr 2020 und eine Muskelverletzung in der Saisonvorbereitung hatten die Romande zurückgeworfen.

Der Hochspringer Loïc Gasch überquerte im zweiten Versuch 2,20 m. Danach riss der Romand die Latte dreimal auf der Höhe von 2,24 m. Gasch hatte sich den Startplatz mit dem Schweizer Rekord verdient, den er vor einem Monat auf 2,33 m anhob.

Die Stabhochspringerin Angelica Moser bot eine ansprechende Leistung. Auf der Höhe von 4,66 m scheiterte die Zürcherin dreimal, in die Wertung kamen 4,56. Die Hallen-Europameisterin war in der Saisonvorbereitung von einer Muskelverletzung gebremst worden, vergangenen Samstag kehrte sie in Zofingen mit einen gültigen Versuch über 4,60 m ins Wettkampfgeschehen zurück.

Ricky Petrucciani überzeugte bei seiner Diamond-League-Premiere in 46,24 Sekunden. Der Schweizer 400-m-Läufer belegte den 5. Rang, der im Olympia-Ranking wichtige Punkte gibt und die Möglichkeit für eine Teilnahme an den Spielen in Tokio offen hält. Petrucciani hatte erst am Mittwoch erfahren, dass er in Florenz starten kann. Die Hauptstadt der Toskana springt 2021 für Rom ein, wo der Fussball das Olympiastadion beansprucht.

Den Lauf über 400 m Hürden gewann die Niederländerin Femke Bol. Die erst 21-jährige Trainingspartnerin von Lea Sprunger untermauerte in starken 53,44 Sekunden ihre Nummer-1-Position in Europa. Die noch nicht für einen Ernstkampf fitte Schweizerin durchbrach auch bei ihrem Rekordlauf an der WM 2019 in Doha die 54-Sekunden-Marke nicht (54,06).

Eine Woche vor den US-Trials gehörte die Bühne in zahlreichen Disziplinen den Europäern. Den Lauf über 400 m Hürden gewann die Niederländerin Femke Bol. Die erst 21-jährige Trainingspartnerin von Lea Sprunger untermauerte in starken 53,44 Sekunden ihre Nummer-1-Position in Europa. Die noch nicht für einen Ernstkampf fitte Schweizerin durchbrach auch bei ihrem Rekordlauf an der WM 2019 in Doha die 54-Sekunden-Marke nicht (54,06).

Der Norweger Jakob Ingebrigtsen senkte den Europarekord über 5000 m auf 12:48,45 Sekunden oder die Niederländerin Sifan Hassan verblüffte mit einer 1500-m-Zeit von 3:53,63 Minuten.

(sda)


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