Nach Startsieg alles gut bei Wawrinka


Roman Spirig
Sport / 21.01.20 11:25

Stan Wawrinka gelang mit dem Viersatzsieg gegen den Bosnier Damir Dzumhur ein guter Auftakt in das Australian Open. Der Romand deutete an, dass mit ihm zu rechnen ist.

Nach Startsieg alles gut bei Wawrinka (Foto: KEYSTONE / AP / Andy Wong)
Nach Startsieg alles gut bei Wawrinka (Foto: KEYSTONE / AP / Andy Wong)

Das Interesse an Stan Wawrinka in Melbourne hält sich in Grenzen. Am Freitag gab der Romand nur in einem kleinen Kreis von Schweizer Journalisten Auskunft über seine Vorbereitung. Und auch nach dem 7:5, 6:7 (4:7), 6:4, 6:4 gegen Dzumhur (ATP 92), gegen den er zuvor zwei von drei Partien verloren hatte, musste er bei seinem Auftritt vor den Medien keine Fragen auf Englisch beantworten.

Wawrinka (ATP 15) selbst scheint es recht zu sein, dass die Aufmerksamkeit der internationalen Presse auf dem Dreikampf zwischen Titelverteidiger Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer liegt. Erst in den Halbfinals könnte die Nummer 15 der Setzliste mit Nadal auf einen der "Big 3" treffen.

Bis dorthin ist es noch ein weiter Weg für Wawrinka, der letztmals am French Open 2017 und damit vor seiner Knieoperation einen Grand-Slam-Halbfinal erreichte. Das Turnier in Melbourne liess sich für den Champion von 2014 aber vielversprechend an. "Ich spiele gut, bewege mich gut, spüre die Bälle gut - und ich fühle mich im Training gut", sagte Wawrinka. Gegen Dzumhur vermochte er vor allem beim Aufschlag zu überzeugen (21 Asse).

Seine Leistung wollte Wawrinka aber nicht überbewerten: "Es war nur ein Match in einer 1. Runde." Als nächster Gegner wartet am Donnerstag Andreas Seppi (ATP 85), gegen den Wawrinka neun von zwölf Partien gewonnen hat. Der Südtiroler sorgte 2015 im Melbourne Park für Aufsehen, als er in der 3. Runde Federer eliminierte.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Verteidigerin fordert Freispruch für Genfer Klimaaktivisten
Schweiz

Verteidigerin fordert Freispruch für Genfer Klimaaktivisten

Der zweite Prozess gegen einen Klimaaktivisten in der Schweiz ist am Dienstag vor dem Genfer Polizeigericht eröffnet worden. Das Mitglied des Kollektivs "Breakfree Schweiz" musste wegen Sachbeschädigung an einem Gebäude der Credit Suisse (CS) vor Gericht antraben.

Fast 700 Haftbefehle in Türkei bei Vorgehen gegen Gülen-Bewegung
International

Fast 700 Haftbefehle in Türkei bei Vorgehen gegen Gülen-Bewegung

In der Türkei hat die Staatsanwaltschaft im Zuge der Niederschlagung der Erdogan-kritischen Gülen-Bewegung fast 700 Haftbefehle erlassen. Betroffen seien unter anderem Angehörige des Militärs und der Justiz, berichteten Staatsmedien am Dienstag.

ZSC Lions überstehen Berner Woche ungeschlagen
Sport

ZSC Lions überstehen Berner Woche ungeschlagen

Die ZSC Lions wahren sich mit einem 5:2-Erfolg über Biel die (kleine) Chance auf den Qualifikationssieg. Innerhalb von fünf Tagen gewannen die Lions gegen alle Berner Klubs.

Im Museum Tinguely ist Kunst für einmal wirklich Geschmackssache
Schweiz

Im Museum Tinguely ist Kunst für einmal wirklich Geschmackssache

Für einmal wird Kunst wortwörtlich als Geschmackssache präsentiert: Das Museum Tinguely in Basel widmet die jüngste Ausstellung seiner Reihe zu den menschlichen Sinnen in den Künsten dem Geschmack.