Nächster Luzerner Gleichstellungsbericht soll messbarer werden


News Redaktion
Regional / 13.01.23 14:59

Geglückte Premiere: Der erste Planungsbericht zur Gleichstellung der Geschlechter der Luzerner Regierung ist bei der vorberatenden Kommission auf Akzeptanz gestossen. Beim nächsten Bericht fordert sie allerdings mehr messbare Massnahmen.

Der Kanton Luzern soll prüfen, ob er Gewaltakte gegen Nicht-Heterosexuelle Personen erfassen kann. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/EPA EFE/MARIO RUIZ)
Der Kanton Luzern soll prüfen, ob er Gewaltakte gegen Nicht-Heterosexuelle Personen erfassen kann. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/EPA EFE/MARIO RUIZ)

Der erste Planungsbericht, den die Regierung im vergangenen September präsentierte, benennt Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern und definiert Massnahmen, um diese zu beheben. So sollen etwa Kantonsangestellte Kurse zum Umgang mit unbewussten Vorurteilen besuchen.

Die Kommission Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit (GASK) des Luzerner Kantonsrates hat den Planungsbericht einstimmig zustimmend zur Kenntnis genommen, wie sie am Freitag mitteilte. Sie wünscht sich aber eine bessere Überprüfbarkeit der ergriffenen Massnahmen.

Die Regierung soll daher für den Zeitraum 2026 bis 2029 einen neuen Planungsbericht erarbeiten mit messbaren Zielen und Massnahmen. Zudem fordert die Kommission, dass LGBTI-feindlichen Aggressionen erfasst werden. Das Parlament wird den Planungsbericht voraussichtlich in der Januar-Session 2023 beraten.

(sda)


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