Nathalie Bissig im Nidwaldner Museum


News Redaktion
Regional / 30.10.20 15:03

Im Nidwaldner Museum in Stans ist vom Samstag bis am 7. Februar 2021 eine Einzelausstellung mit Werken von Nathalie Bissig zu sehen. Bissig zeichnet und fotografiert, arbeitet mit Textilien und macht Performances. Eine für die Vernissage geplante Performance fällt allerdings wegen Corona aus.

Eine Maske von Nathalie Bissig, die im Nidwaldner Museum zu sehen ist. (FOTO: Nidwaldner Museum)
Eine Maske von Nathalie Bissig, die im Nidwaldner Museum zu sehen ist. (FOTO: Nidwaldner Museum)

Die aus dem Kanton Uri stammende Bissig lebt und arbeitet in ihrem Herkunftskanton, aber auch jenseits des Gotthards im Tessin sowie in Zürich. Sie studierte in Luzern, Lausanne und Zürich, dort erlangte sie 2004 auch ein Diplom im Fachbereich Fotografie.

Gebt her eure Äuglein im Nidwaldner Museum ist die erste umfassende Einzelausstellung der 1981 geborenen Künstlerin. Die gezeigten Arbeiten, mit denen sie die Betrachterinnen und Betrachter zum Hinschauen auffordert, fertigte sie von 1999 bis heute an.

Bissig arbeitet in Serien. Sie erkundet und verändert ein Motiv oder ein Thema und benutzt dafür verschiedene Medien. Sie zeichnet, fotografiert und schafft Objekte. Sie arbeitet spontan und intuitiv und bewegt sich dabei im Surrealen und in Zwischenwelten.

Einen wichtigen Platz im Schaffen von Bissig haben seit 2012 oft aus Stoff geschaffene Masken. In den letzten Jahren drückt sie sich zunehmend auch in Performances aus. Eine für den Eröffnungsabend geplante Performance, an der ein Dutzend Kinder mitwirken sollten, findet, wie die gesamte für Freitag angesetzte Vernissage, wegen Corona aber nicht statt.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Russland: Nawalny-Unterlagen aus Deutschland nicht aussagekräftig
International

Russland: Nawalny-Unterlagen aus Deutschland nicht aussagekräftig

Russland hat die Antworten der deutschen Justiz auf Rechtshilfegesuchen zum Giftanschlag auf den Kremlkritiker Alexej Nawalny als nicht hilfreich kritisiert. "Ich habe die Schlagzeilen gesehen, dass Deutschland auf alle Fragen Russlands geantwortet habe", sagte die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa, am Sonntag im Staatsfernsehen. "Das Problem ist, dass sie (die Antwort) wie immer nichts Wesentliches zu den gestellten Fragen enthielt."

Kritik an Rückkehr zum Präsenzunterricht im Kanton St. Gallen
Regional

Kritik an Rückkehr zum Präsenzunterricht im Kanton St. Gallen

Seit Montag gilt im Kanton St. Gallen für die Berufs- und Mittelschulen wieder Präsenzunterricht. Diese Öffnung widerspreche der Pflicht zu Homeoffice, die der Bundesrat verfügt habe, kritisiert ein CVP-Kantonsrat.

Biden-Sprecherin: Einreisestopp aus Europa wird nicht aufgehoben
International

Biden-Sprecherin: Einreisestopp aus Europa wird nicht aufgehoben

Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat ein Ende des Einreisestopps für Ausländer aus weiten Teilen Europas angeordnet - die künftige Regierung seines Nachfolgers Joe Biden will die Verfügung aber nicht umsetzen.

Bund finanziert Forschung am Biotechnologie-Institut Thurgau
Schweiz

Bund finanziert Forschung am Biotechnologie-Institut Thurgau

Das Biotechnologie-Institut Thurgau wird vom Bund in den nächsten vier Jahren mit 3,1 Millionen Franken gefördert. Das 1999 gegründete Institut, das mit der Universität Konstanz zusammenarbeitet, gilt als Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung.