Neue Luzerner Velostation soll auch Putz- und Reparaturstation sein


Roman Spirig
Regional / 23.04.21 15:46

Die geplante unterirdische Velostation beim Bahnhof Luzern dürfte etwa 1200 Abstellplätze haben, die zum Teil auch etwas kosten. In der Station unterhalb der Bahnhofstrasse sollen auch ein Reparatur- und Putzservice zur Verfügung stehen, wie der Stadtrat am Freitag bekannt gab.

Neue Luzerner Velostation soll auch Putz- und Reparaturstation sein (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Neue Luzerner Velostation soll auch Putz- und Reparaturstation sein (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Die Stadtregierung machte ihre Angaben zur Velostation bei der Beantwortung eines Postulats der GLP und der CVP. Das Auflageprojekt soll bis im Sommer 2021 ausgearbeitet sein, die Stimmberechtigten dürften im Februar 2022 über den Ausführungskredit befinden. Wie viel die Velostation kosten wird, liess der Stadtrat in seiner Antwort offen, zuletzt war von 17 Millionen Franken die Rede.

Die Velostation wird sich über eine Länge von 107 Meter unter der Bahnhofstrasse erstrecken. Mit dem Velo kann sie via Rampe erreicht werden, ferner wird es eine Treppe geben und einen direkter Zutritt in die Bahnhofsunterführung.

Die Velostation soll bedient sein. Das Personal soll die Anlage überwachen, Zutrittsbadges ausstellen, die Velos putzen und reparieren oder die Batterien der E-Bikes laden.

700 der 1200 Abstellplätze wird den Velofahrerinnen und Velofahrern nach Vorstellung des Stadtrats gratis zur Verfügung stehen, die näher beim Bahnhof gelegenen 500 Plätze sollen etwas kosten. Ein Einzeleintritt könnte 1 bis 2 Franken kosten, eine Jahreskarte 60 bis 150 Franken. Der Stadtrat erwartet jährliche Einnahmen von 65000 Franken.

Zur Zeit werden die Velos an der Bahnhofstrasse oberirdisch zwischen den Bäumen abgestellt. Der Stadtrat will den Velofahrerinnen und Velofahrern genügend Zeit lassen, sich an die neue Parkierungssituation zu gewöhnen. In den ersten zwei Jahren soll die Benützung der Velostation deswegen gratis sein. Die Inbetriebnahme ist für 2024 vorgesehen.

(sda)


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