Nidwalden gewährt wieder Zins auf zu früh bezahlte Steuern


News Redaktion
Regional / 15.12.22 08:30

Der Kanton Nidwalden führt auf das kommende Jahr wieder einen Ausgleichszins von 0,1 Prozent bei den Steuern ein. Er reagiert damit auf die Entwicklungen auf dem Kapitalmarkt. Zudem passt er die Steuertarife wegen des starken Anstiegs der Teuerung an.

Die Nidwaldner Regierung um Finanzdirektorin Michèle Blöchliger (SVP) gleicht die kalte Progression bei den Steuern aus. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Die Nidwaldner Regierung um Finanzdirektorin Michèle Blöchliger (SVP) gleicht die kalte Progression bei den Steuern aus. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Wer zu viel, zu wenig oder zu früh Steuern bezahlt, für den fällt im kommenden Jahr in Nidwalden wieder ein Ausgleichszins an, wie die Finanzdirektion am Donnerstag mitteilte. Aktuell gewährt der Kanton keinen solchen Zins.

Anpassungen gibt es auch beim Einkommenssteuertarif, den Sozialabzügen und allgemeinen Abzügen. Sie werden an die Teuerung angepasst.

So zahlen Nidwaldnerinnen und Nidwaldner neu erst ab einem steuerbaren Einkommen von 11'200 Franken Steuern, bisher lag die Hürde bei 10'900 Franken. Der Höchstsatz wird in Zukunft erst ab einem steuerbaren Einkommen von 160'300 Franken erreicht, statt wie bisher bei 155'800 Franken.

Der Eigenbetreuungsabzug wird von 3000 auf 3100 Franken angehoben und der Unterstützungsabzug von 5400 auf 5600 Franken. Dasselbe gilt für allgemeinen Abzüge wie der Fremdbetreuungskostenabzug, der von 7900 auf 8100 Franken angehoben wird. Gar um 400 Franken höher liegt der Abzug für Aus- und Weiterbildungskosten, nämlich neu bei 12'400 Franken.

(sda)


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