Nidwaldner Mittelschule schliesst wegen mehreren Coronafällen


News Redaktion
Regional / 02.11.20 15:16

Im Kanton Nidwalden wird die Mittelschule wegen mehreren Coronafällen für zwei Wochen geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler des Kollegiums St. Fidelis in Stans NW würden Fernunterricht erhalten, teilte die Bildungsdirektion am Montag mit.

Für die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Kanton Nidwalden kehrt der Fernunterricht zurück.(Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Für die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Kanton Nidwalden kehrt der Fernunterricht zurück.(Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Gemäss dem Communiqué wurden in den letzten Tagen acht Personen, fünf aus der Schüler- und drei aus der Lehrerschaft, positiv auf das Coronavirus getestet. Die Fälle traten in mehreren Klassen auf. Da die Infektionsketten nicht eindeutig nachvollziehbar seien, sei das Kollegium am Montagmittag geschlossen worden, hiess es.

Die Bildungsdirektion betonte, dass es sich um eine vorsorgliche Massnahme für die Dauer von zwei Wochen handle. Sie sei in Absprache mit dem Kantonsarzt und der Gesundheits- und Sozialdirektion beschlossen worden.

Für die nicht erkrankten Schüler und Lehrer wurde keine Quarantäne angeordnet. Es wurde ihnen aber empfohlen, Kontakte mit anderen Personen so weit wie möglich zu meiden, und bei Symptomen zu Hause zu bleiben und sich beim Arzt zu melden.

Für die Schüler- und Lehrerschaft kehrt mit der Schulschliessung die Situation zurück, die während des Lockdowns geherrscht hat: der Schulbetrieb wird im Fernunterricht weitergeführt. Die Infrastruktur und die Erfahrung seien vorhanden, hiess es dazu in der Mitteilung der Bildungsdirektion. Es sei eine einschneidende Massnahme, die aber helfen solle, die Infektionsketten zu unterbrechen. Am Ziel, den Präsenzunterricht an den Nidwaldner Schulen solange wie möglich aufrecht zu erhalten, werde im Moment festgehalten.

Im Kanton Nidwalden hat die Zahl der positiv getesteten Personen vom Freitag- bis Sonntagabend von 462 auf 504 zugenommen. 8 Personen befanden sich am Sonntag in Spitalpflege, 2 davon auf der Intensivstation.

(sda)


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