Nike zieht als Ausrüster bei WM an Rivale Adidas vorbei


Roman Spirig
Wirtschaft / 04.07.18 15:25

Wie schnell man als Favorit überrundet werden kann, bekam Ausrüster Adidas bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland nun selbst zu spüren.

Stand der fränkische Sportartikelhersteller im Achtelfinale trotz des frühen Aus der Deutschen noch mit acht seiner zwölf ausgerüsteten Mannschaften auf dem Platz, hat der grosse Rivale Nike mittlerweile die Nase vorn. Im Viertelfinale tragen vier Nationalteams die Trikots der Amerikaner, Adidas stattet dagegen nur noch drei der verbliebenen Mannschaften aus. Mit Brasilien, Frankreich und England hat Nike zudem die Teams unter Vertrag, denen bei Wettanbietern jeweils die höhere Siegchance zugetraut wird. Das Nike-Zeichen tragen zudem noch die kroatischen Spieler.

Nike, das den weltweiten mit Fussball verbundenen Umsatz nach oben treiben will, stattete erstmals 2014 bei der Weltmeisterschaft in Brasilien mehr Teams als Adidas aus. In diesem Jahr schlug Adidas zurück und lieferte an zwölf der 32 teilnehmenden Mannschaften Trikots mit drei Streifen. Bei den kommenden Viertelfinalbegegnungen dürfen davon allerdings nur noch Belgien, Gastgeber Russland sowie Schweden antreten. Nike sponserte insgesamt zehn Nationalteams in diesem Jahr. Puma ist diesmal nur mit vier Teams angetreten und hat noch Uruguay im Viertelfinale.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Ständerat sagt Ja zur Verlängerung der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung / Ein Zeichen gegen die Kinderarmut
Regional

Ständerat sagt Ja zur Verlängerung der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung / Ein Zeichen gegen die Kinderarmut

Der Ständerat hat heute entgegen dem Antrag des Bundesrates der Verlängerung der Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung zugestimmt. Dies ist ein wichtiger Beitrag dazu, das Armutsrisiko von Kindern zu vermindern. In der Schweiz sind rund eine Viertel Million Kinder armutsbetroffen oder armutsgefährdet.

Auch Hergiswil NW verlässt den Gemeindeverband Luzern Plus
Regional

Auch Hergiswil NW verlässt den Gemeindeverband Luzern Plus

Hergiswil NW kündigt seine Mitgliedschaft beim Gemeindeverband Luzern Plus. Der Austritt erfolgt per Ende 2020. Die unterschiedlichen Gesetze in den beiden Kantonen würden den Mehrwert für die Gemeinde schmälern.

Wawrinka in St. Petersburg in der 2. Runde
Sport

Wawrinka in St. Petersburg in der 2. Runde

Stan Wawrinka (ATP 88) steht beim ATP-Turnier in St. Petersburg in der 2. Runde. Der 33-jährige Waadtländer setzte sich gegen den zwölf Plätze besser klassierten Slowenen Aljaz Bedene nach einem Fehlstart 7:5, 7:6 (7:5) durch.

Militärfahrzeug kippt in Bremgarten AG in Reuss: Drei Verletzte
Regional

Militärfahrzeug kippt in Bremgarten AG in Reuss: Drei Verletzte

Bei Arbeiten an einer Brücke über die Reuss ist am Montag in Bremgarten AG ein Fahrzeug der Schweizer Armee in den Fluss gekippt. Drei Armeeangehörige wurden verletzt.