Miserabler Saisonstart der Schweizer Biathleten


News Redaktion
Sport / 27.11.21 13:45

Die Schweizer Biathleten erleben beim Weltcup-Auftakt in Östersund ein kleines Debakel. Selina Gasparin lief als 34. als einzige in die Punkte.

In Schweden als einzige Schweizerin in den Punkten: Selina Gasparin läuft in Östersund auf den 34. Platz (FOTO: KEYSTONE/AP/Anders Wiklund)
In Schweden als einzige Schweizerin in den Punkten: Selina Gasparin läuft in Östersund auf den 34. Platz (FOTO: KEYSTONE/AP/Anders Wiklund)

Im Einzelrennen der Frauen über 15 km durfte Gasparin bis zum vierten und letzten Schiessen auf einen Top-Ten-Platz hoffen, ehe sie wegen zweier Fehlschüsse zwei Strafminuten kassierte und sich aller Chancen beraubte.

Ähnlich verlief das Rennen der 21-jährigen Amy Baserga. Bei ihrem erst zweiten Einsatz im Weltcup brachte die dreifache Junioren-Weltmeisterin ihre ersten 18 Schüsse ins Ziel. Dann unterliefen der Einsiedlerin noch zwei Fehler, so dass sie vom 15. in den 49. Rang zurückfiel.

Mehr Grund zur Freude hatte Irene Cadurisch im zweitklassigen IBU Cup. In Idre, das ebenfalls in Schweden liegt, wurde sie im Sprint Dritte und schaffte damit die halbe Olympia-Norm.

Sogar gänzlich ohne Weltcup-Punkte blieben die Schweizer Männer. Aushängeschild Benjamin Weger belegte nach drei Schiessfehlern den 47. Platz, noch zwei Ränge hinter Sebastian Stalder. Am Sonntag erhalten die Schweizer in je einem Sprint die Chance zur Revanche.

Die Siege gingen an die Einzel-Weltmeisterin Marketa Davidova aus Tschechien und den letztjährigen Aufsteiger Sturla Holm Laegreid aus Norwegen. Beide schossen fehlerlos. Was auch als kleine Biathlon-Nation möglich wäre, zeigten die Kanadier. Scott Gow (4.) bei den Männern und Emma Lunder (6.) bei den Frauen liefen dank formidabler Schiessleistungen mitten in die Weltspitze.

(sda)


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