Nur Startplatz 26 für Lüthi


News Redaktion
Sport / 01.05.21 15:48

Tom Lüthi gelingt auch beim Grand Prix von Spanien kein Schritt nach vorne. Der Kalex-Fahrer aus dem Emmental belegt im Qualifying nur den 26. Platz.

Keine guten Aussichten: Moto2-Fahrer Tom Lüthi (FOTO: KEYSTONE/KARL FRITZ GLAENZEL)
Keine guten Aussichten: Moto2-Fahrer Tom Lüthi (FOTO: KEYSTONE/KARL FRITZ GLAENZEL)

Am Freitag hatte Tom Lüthi nach einem Sturz und bereits grossem Rückstand so ratlos gewirkt wie die meisten Beobachter. Ich weiss fast nicht mehr, was sagen, erklärte der 34-jährige Berner gegenüber dem Fernsehen SRF. Er hatte nach der unbefriedigenden letzten Saison ohne einen Podestplatz dem letzten Teil seiner schönen Karriere mit einem Wechsel zum spanischen SAG-Team nochmal Schub verleihen wollen. Stattdessen sind die Resultate noch schlechter geworden.

Lüthi verlor am Samstag über eine halbe Sekunde auf den Schnellsten im Q1 und verpasste die Qualifikation für das Q2 deutlich. Als 26. geht er am Sonntag (Start 12.20 Uhr) so weit hinten ins Rennen wie noch nie in diesem Jahr. Es droht nach dem 15. Platz zum Auftakt der dritte Grand Prix in Folge ohne Punkt. Aus der Pole-Position startet der australische WM-Leader Remy Gardner.

Etwas enttäuschend verlief das Qualifying in der Moto3 auch für Jason Dupasquier. Der 19-jährige Freiburger, der im freien Training mit der viertbesten Zeit überzeugt hatte, startet von Position 14 ins Rennen am Sonntag (11.00 Uhr). Die Aussicht, im vierten Saisonrennen zum vierten Mal Punkte zu holen, ist aber völlig intakt.

Nicht zufrieden sein durfte auch Dominique Aegerter beim Auftakt in der MotoE, die nach wie vor nur als Weltcup gilt. Der Mitfavorit auf den Titel mit den Elektro-Bikes belegte in der vom Brasilianer Eric Granado gewonnenen Pole-Jagd über eine Runde nur den 4. Platz und startet aus der zweiten Reihe.

Kompliziert gestaltete sich die Rückkehr nach Jerez, wo er im letzten Jahr schwer gestürzt war und in der Folge die gesamte Saison verpasst hatte, für Marc Marquez. Der sechsfache MotoGP-Weltmeister stürzte im morgendlichen Training, verpasste in der Folge das Q2 und klassierte sich nur auf Platz 14. Immerhin hatte er Glück im Unglück: Er fiel nicht auf den mehrfach operierten rechten Arm, sondern den linken und scheint sich nicht schwerer verletzt zu haben.

Die Pole-Position holte sich der WM-Leader Fabio Quartararo auf Yamaha.

(sda)


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