Obwalden bewilligte zuletzt nur noch wenige Härtefallgesuche


News Redaktion
Regional / 27.09.22 08:41

58 Obwaldner Betriebe haben im zweiten Semester 2021 und im ersten Quartal 2022 ein Gesuch auf Corona-Härtefallgelder gestellt. Der Kanton zahlte noch rund 1,1 Millionen Franken an Finanzhilfen aus, zahlreiche Gesuche wurden aber abgelehnt.

Von Corona-Hilfsgeldern machten im Kanton Obwalden vor allem Gastronomie und Hotellerie Gebrauch. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)
Von Corona-Hilfsgeldern machten im Kanton Obwalden vor allem Gastronomie und Hotellerie Gebrauch. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Von den 50 gestellten Anträgen für das zweite Halbjahr 2021 mussten 34 abgelehnt werden, wie die Obwaldner Volkswirtschaftsdirektion am Dienstag mitteilte. Für das erste Quartal 2022 beantragten 45 Betriebe eine Finanzhilfe, hier mussten 17 Gesuche abgewiesen werden.

Während beim ersten Härtefallprogramm bis Ende Juni 2021 vielfach auf Prognosen abgestützt werden musste, kamen beim zweiten Programm konkrete Fakten, wie etwa die Jahresrechnungen zur Anwendung. Der Rückblick habe gezeigt, dass es zu keinen Überentschädigung gekommen sei, heisst es in der Mitteilung.

Am Ende beliefen sich die ausbezahlten Hilfsgelder beider Programme auf insgesamt 28,7 Millionen Franken. Die Standortgemeinden zahlten jeweils 20 Prozent der kantonalen Leistungen, was rund 1,15 Millionen Franken entsprach. Am meisten kantonale Finanzhilfen erhielten über das ganze Programm verteilt die Gastronomie (42,7 Prozent) und die Hotellerie (15,2 Prozent).

(sda)


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