Obwalden richtet Regionalpolitik auf Digitalisierung aus


Roman Spirig
Regional / 17.02.20 15:52

Im Kanton Obwalden kann die öffentliche Hand zur wirtschaftlichen Stärkung des Berggebietes von 2020 bis 2023 À-fonds-perdu-Beiträge von 1,6 Millionen Franken und Darlehen von 16 Millionen Franken sprechen. Im Fokus stehen soll dabei die Digitalisierung.

Obwalden richtet Regionalpolitik auf Digitalisierung aus (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Obwalden richtet Regionalpolitik auf Digitalisierung aus (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Wie der Regierungsrat Obwalden am Montag mitteilte, haben der Kanton und der Bund ein Umsetzungsprogramm zur Neuen Regionalpolitik (NRP) unterzeichnet. Die NRP-Mittel werden von den beiden Partnern je hälftig getragen.

Das neue NRP-Programm ist das vierte, das in Obwalden umgesetzt wird. Mit der NRP fördern der Bund und die Kantone seit 2008 die volkswirtschaftliche Entwicklung von ökonomisch benachteiligten Regionen. Finanziell unterstützt werden sollen dabei unternehmerische, innovative und wertschöpfungsorientierte Projekte.

Die Programmziele sind mehr oder weniger dieselben wie in den Jahren 2016 bis 2019. Ein wichtiges Querschnittsthema der neuen Programmvereinbarung ist nach Angaben des Obwaldner Regierungsrats die Digitalisierung. Eine wichtige Rolle spielen solle diese etwa bei der Stärkung des Bildungsstandorts Obwalden, aber auch bei der Innovations- und Kooperationsförderung von Gewerbe und Industrie.

Gestärkt werden sollen ferner die touristischen Intensivgebiete (Engelberg-Titlis, Melchsee-Frutt, Pilatus und neu Engelberg-Brunni und Ostflanke des Brienzer Rothorns). Gefördert werden sollen aber auch Projekte des sanften Tourismus. Ein weiteres Programmziel betrifft das professionelle Raummanagement und die Standortentwicklung.

(sda)


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