Paris will den Spatz retten


News Redaktion
International / 27.11.21 05:36

Die Stadt Paris macht sich für die Rettung des Spatzen stark, denn zunehmend verschwindet der kleine Vogel von Dächern, Grünflächen und Balkonen.

In der französischen Hauptstadt Paris immer seltener anzutreffen: der gemeine Hausspatz. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN)
In der französischen Hauptstadt Paris immer seltener anzutreffen: der gemeine Hausspatz. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/MICHAEL SOHN)

Seit dem Jahr 2000 habe der Bestand um 70 Prozent abgenommen, teilte die französische Hauptstadt mit. Gemeinsam mit 153 anderen Vogelarten sei der Spatz nach dem jüngsten Naturatlas der Stadt dort sogar in seiner Existenz bedroht.

In vier Spatzen-Vierteln sollen die Lebensbedingungen für die Vögel nun gezielt verbessert werden, damit die Spatzenkolonien wieder wachsen. Anrainer und Geschäftsbesitzer sollen dabei unter Anleitung des Vogelschutzbundes tatkräftig mithelfen.

So werden Nistkästen und Samen verteilt und Pflanzen gepflanzt, die für Spatzen besonders geeignet sind. Mit Erkundungsspaziergängen sollen Bewohner und Geschäftsleute der Spatzen-Viertel geschult und sensibilisiert werden.

Die Hoffnung sei, dass sich danach im gesamten Stadtgebiet Spatzen-Viertel etablieren. Mit einem Biodiversitätsplan, der bis 2024 reicht, kümmert Paris sich auch in anderen Bereichen um die Artenvielfalt.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Türkei wegen Inhaftierung von
International

Türkei wegen Inhaftierung von "Welt"-Journalist Yücel verurteilt

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Türkei wegen der Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel verurteilt.

Zwei weitere Skorerpunkte für Kevin Fiala
Sport

Zwei weitere Skorerpunkte für Kevin Fiala

Kevin Fiala verbucht beim 8:2-Sieg der Minnesota Wild gegen die Montreal Canadiens zwei weitere Skorerpunkte.

Berner Museum erobert mit
Schweiz

Berner Museum erobert mit "Gastgeber"-Konzept Europa

Das Museum für Kommunikation in Bern stösst mit seinem 2017 eingeführten Konzept von "Gastgebern" statt Aufsehern im In- und Ausland auf Interesse. Dem Museum zufolge haben sich zahlreiche Museumsfachleute in Bern dazu weiterbilden lassen.

IATA-Direktor übt Kritik an den hohen Preisen für PCR-Tests
International

IATA-Direktor übt Kritik an den hohen Preisen für PCR-Tests

Die hohen Preise für PCR-Tests, die an Flughäfen erhoben werden, sind laut dem Direktor des Weltluftfahrtverbandes IATA, Willie Walsh, ein grosses Problem für die Branche. Sie hielten viele davon ab, zu fliegen, sagte Walsh in einem Interview mit der CH-Media.