Parlamentskommissionen wollen neue Regeln für Regulierung des Wolfs


News Redaktion
Schweiz / 18.01.22 17:25

Die Umweltkommissionen beider Räte wollen die unkontrollierte Ausbreitung des Wolfs stoppen. Nach der Ständeratskommission hat sich auch die Umweltkommission des Nationalrats (Urek-N) für eine rasche Änderung des Jagdgesetzes ausgesprochen.

Durch eine aktive Regulierung sollen die Wolfsbestände regional so gehalten werden, dass sie für die Tierhaltung tolerierbar sind. Die Umweltkommission des Nationalrats hat am Dienstag einem entsprechenden Vorschlag ihrer Schwesterkommission zugestimmt. (Themenbild) (FOTO: Keystone/FABRICE COFFRINI)
Durch eine aktive Regulierung sollen die Wolfsbestände regional so gehalten werden, dass sie für die Tierhaltung tolerierbar sind. Die Umweltkommission des Nationalrats hat am Dienstag einem entsprechenden Vorschlag ihrer Schwesterkommission zugestimmt. (Themenbild) (FOTO: Keystone/FABRICE COFFRINI)

Im Herbst 2020 hatte die Schweizer Stimmbevölkerung die Revision des Jagdgesetzes bachab geschickt. Teil der Vorlage war die Lockerung des Wolfsschutzes durch präventive Abschüsse. Deshalb sind präventive Eingriffe in ein Wolfsrudel weiterhin nicht zulässig.

Laut den zuständigen Parlamentskommissionen ist die Wolfsregulierung jedoch bei der Abstimmung im Kern unbestritten gewesen. Deshalb lancieren sie nun einen zweiten Anlauf für eine Änderung des Jagdgesetzes. Ohne Gegenstimme gab die Urek-N einer entsprechenden parlamentarischen Initiative ihrer Schwesterkommission Folge, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Die Ständeratskommission soll nun rasch einen Vorentwurf ausarbeiten.

(sda)


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