Parmelin ist wegen der unterbrochenen Lieferketten besorgt


News Redaktion
International / 24.10.21 05:03

Der Unterbruch zahlreicher Lieferketten zur Versorgung der Unternehmen mit Einzelteilen beunruhigt Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Es könnte sein, dass die Firmen im nächsten Jahr wieder vermehrt auf Kurzarbeit zurückgreifen müssten.

Bundespräsident Guy Parmelin ist wegen der Probleme mit den Lieferketten besorgt. (FOTO: KEYSTONE/CYRIL ZINGARO)
Bundespräsident Guy Parmelin ist wegen der Probleme mit den Lieferketten besorgt. (FOTO: KEYSTONE/CYRIL ZINGARO)

Dies nicht, weil es keine Arbeit gebe, sondern weil Einzelteile oder Material fehlten, um Produkte fertigstellen zu können, sagte Parmelin in einem Interview mit dem SonntagsBlick. Verschärfe sich diese Krise in anderen Ländern, sei auch die Schweiz betroffen.

Der Bundespräsident äusserte sich vor diesem wirtschaftlichen Hintergrund auch dazu, was eine Ablehnung des Covid-19-Gesetzes bedeuten könnte. Ein Nein hätte sicher Auswirkungen. Dann müsste der Bund ab März etwas neues finden, um das Zertifikat zu ersetzen.

Das könnte auf internationaler Ebene Probleme geben. Und auch die Ausweitung der Entschädigung für Kurzarbeit auf 24 Monate sei in diesem Gesetz festgeschrieben. Jetzt beginne der Abstimmungskampf. Bilanz gezogen werde am 28. November, sagte Parmelin.

(sda)


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