Persönliche Angriffe - SVAR-Geschäftsführerin geht früher


News Redaktion
Schweiz / 20.07.21 14:06

Seit anfangs Juni ist bekannt, dass die Geschäftsführerin des Ausserrhoder Spitalverbunds, Paola Giuliani, das Unternehmen verlassen wird. Nun geht sie bereits Ende Juli. Zu den Gründen gehören massive persönliche Angriffe.

Das Spital in Heiden AR wird geschlossen. Für die Abwicklung ist ab August interimistisch ein neuer Geschäftsführer des Spitalverbunds zuständig. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Das Spital in Heiden AR wird geschlossen. Für die Abwicklung ist ab August interimistisch ein neuer Geschäftsführer des Spitalverbunds zuständig. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Nach rund vier Jahren beim Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) hatte CEO Paola Giuliani am 11. Juni ihren Rücktritt bekannt gegeben. Geplant war, dass sie die Geschäfte bis zum Ende der sechsmonatigen Kündigungsfrist weiterführt. Doch nun geht sie bereits auf Ende Juli.

Sie verlasse das Unternehmen aus persönlichen und privaten Gründen, teilte der SVAR am Dienstag mit. Die nach der Bekanntgabe der Kündigung lancierten massiven persönlichen Angriffe und die öffentliche Diskreditierung ihrer Person mit Falschaussagen durch notorische SVAR-Kritiker erschwere ihre Tätigkeit. Giuliani habe deshalb den Verwaltungsrat um ein vorzeitiges Ende der Anstellung ersucht.

Dieser Entscheid werde respektiert, heisst es in der Mitteilung. Für die kommende operative Führung des SVAR sei mit Urs Müller bereits ein erfahrener Interimsmanager verpflichtet worden, der seine Stelle im August antritt. Parallel dazu werde ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Giuliani gesucht.

Ende April war bekanntgeworden, dass der SVAR das Spital in Heiden spätestens Ende Jahr schliessen wird. Am 12. Juli informierte dann der Spitalverbund, dass die stationäre Abteilung bereits Ende Juli aufgegeben wird.

(sda)


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