Philips senkt Prognose wegen Massenrückruf und Lieferengpässen


News Redaktion
Wirtschaft / 18.10.21 09:16

Der globale Mangel an Elektronikkomponenten und ein Massenrückruf von Beatmungsgeräten machen dem niederländischen Hersteller von Gesundheitstechnik und Haushaltsgeräten Philips zu schaffen.

Philips musste im Sommer bis zu vier Millionen Beatmungsgeräte für Patienten mit Schlafapnoe wegen schädlichen Schaumstoffs zurücknehmen. Das hat dem Unternehmen im dritten Quartal zugesetzt. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)
Philips musste im Sommer bis zu vier Millionen Beatmungsgeräte für Patienten mit Schlafapnoe wegen schädlichen Schaumstoffs zurücknehmen. Das hat dem Unternehmen im dritten Quartal zugesetzt. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

Der Umsatz auf vergleichbarer Basis sank im dritten Quartal (per Ende September) um 7,6 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro, wie Philips mitteilte.

Auch der Betriebsgewinn (EBITA) brach im gleichen Zeitraum um ein Viertel auf 512 Millionen Euro ein. Angesichts anhaltender Probleme wie der Lieferengpässe senkte der Konzern seine Jahresprognose: Nun werde mit einem Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich und einer bescheidenen Verbesserung der bereinigten Ebita-Marge gerechnet. Dies entspricht dem unteren Ende der bislang in Aussicht gestellten Spanne.

Im Juni musste Philips bis zu vier Millionen Geräte, die Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe) verhindern sollen, zurückrufen, weil ein darin verwendeter Schaumstoff mit der Zeit krebserregend werden könnte.

(sda)


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