Pink-Floyd-Rechte könnten für 500 Millionen Dollar verkauft werden


News Redaktion
International / 14.05.22 10:50

In der Musikwelt zeichnet sich ein gigantischer Deal ab: Die Rechte am Gesamtwerk der britischen Rockband Pink Floyd könnten für rund eine halbe Milliarde Dollar den Eigentümer wechseln.

Pink-Floyd-Mitgründer und Sänger Roger Waters bei einem Auftritt in Costa Rica 2018. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/EPA EFE/JEFFREY ARGUEDAS)
Pink-Floyd-Mitgründer und Sänger Roger Waters bei einem Auftritt in Costa Rica 2018. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/EPA EFE/JEFFREY ARGUEDAS)

Nach Informationen der "Financial Times" sind Warner Music und das deutsche Musiklabel BMG am Kauf der Pink-Floyd-Lizenzen interessiert. Demnach könnte der Verkauf einen Wert von über 500 Millionen Dollar erreichen - und eventuell sogar die bisherige Rekordsumme von 550 Millionen Dollar überschreiten, die Sony Music im vergangenen Jahr laut US-Medien für das Gesamtwerk von US-Sänger Bruce Springsteen bezahlt hat.

In den vergangenen Jahren wurden immer häufiger die Musikrechte am Gesamtwerk von Musikstars verkauft. Nach Medienberichten waren für die Musikrechte etwa von David Bowie, Bob Dylan, Sting und Tina Turner jeweils hunderte Millionen Dollar bezahlt worden.

Die 1965 gegründete und 2015 aufgelöste Progressive-Rock-Band Pink Floyd zählt mit Titeln wie "Money", "Wish you were here" und "Comfortably numb" zu den erfolgreichsten Gruppen der Musikgeschichte. Laut der Website bestsellingalbums.org hat Pink Floyd weltweit über 250 Millionen Tonträger verkauft.

(sda)


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