Polen beantragt Genehmigung Deutschlands für Leopard-Lieferung


News Redaktion
International / 24.01.23 11:54

Polen hat die deutsche Regierung um eine Genehmigung für die Lieferung der in Deutschland hergestellten Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine gebeten.

HANDOUT - Ein Kampfpanzer Leopard 2A5 vom Gefechtsübungszentrum (GÜZ) des Heeres bewegt sich im Rahmen des Übungsverlaufes durch das Gelände des Truppenübungsplatzes Gardelegen. Foto: Andrea Bienert/Bundeswehr/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Bundeswehr/Andrea Bienert)
HANDOUT - Ein Kampfpanzer Leopard 2A5 vom Gefechtsübungszentrum (GÜZ) des Heeres bewegt sich im Rahmen des Übungsverlaufes durch das Gelände des Truppenübungsplatzes Gardelegen. Foto: Andrea Bienert/Bundeswehr/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits (FOTO: Keystone/Bundeswehr/Andrea Bienert)

"Ich appelliere auch an die deutsche Seite, sich der Koalition der Länder anzuschliessen, die die Ukraine mit Leopard-2-Panzern unterstützen", schrieb Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak am Dienstag auf Twitter. Es gehe um die Sicherheit ganz Europas. Nach dpa-Informationen lag der polnische Antrag der deutschen Regierung am Dienstag bereits vor.

Polen macht in der Angelegenheit Druck auf die Verbündeten. Bereits in der vorvergangenen Woche hatte Präsident Andrzej Duda gesagt, Warschau habe entschieden, der Ukraine 14 Leopard-Kampfpanzer zu überlassen. Regierungschef Mateusz Morawiecki kündigte am Montag an, Warschau werde dafür die Bundesregierung um Genehmigung bitten. Um in Deutschland hergestellten Panzer an andere Länder zu liefern, ist die Genehmigung Berlins erforderlich.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dokumentenaffäre: FBI durchsuchte Mitte November Büroräume Bidens
International

Dokumentenaffäre: FBI durchsuchte Mitte November Büroräume Bidens

In der Affäre um den Fund geheimer Regierungsunterlagen in Privaträumen von US-Präsident Joe Biden kommen neue Details ans Licht. Mehrere US-Medien, darunter die Sender CBS, CNN und Fox News, berichteten am Dienstag übereinstimmend, die Bundespolizei FBI habe bereits Mitte November ein früheres Büro Bidens in der Hauptstadt Washington durchsucht, nachdem dessen Mitarbeiter dort Anfang November vertrauliche Dokumente aus Bidens Zeit als US-Vizepräsident gefunden hatten. Es sei unklar, ob bei der FBI-Suche weitere Dokumente entdeckt worden seien, hiess es weiter. Die Durchsuchung sei in Kooperation mit Bidens Team erfolgt, ein Durchsuchungsbefehl sei nicht beantragt worden.

Uber kann in Genf weiterfahren - MITC Mobility erfolgreich
Schweiz

Uber kann in Genf weiterfahren - MITC Mobility erfolgreich

MITC Mobility, das einen grossen Teil der Uber-Fahrer in Genf beschäftigt, kann dort vorläufig weiterarbeiten. Das Unternehmen erwirkte superprovisorische Massnahmen gegen den Kanton Genf, der die Aktivitäten von MITC Mobillity erst kürzlich verboten hatte.

Migros kauft Schweizer Geschäft von Apothekenkette Zur Rose
Wirtschaft

Migros kauft Schweizer Geschäft von Apothekenkette Zur Rose

Migros übernimmt das Schweizer Geschäft der Apothekenkette Zur Rose. Der "orange Riese" legt dafür rund 360 Millionen Franken auf den Tisch, wie Zur Rose am Freitag in einem Communiqué bekannt gab.

Dortmund leiht Thorgan Hazard an Eindhoven aus
Sport

Dortmund leiht Thorgan Hazard an Eindhoven aus

Borussia Dortmund trennt sich vorderhand von Thorgan Hazard. Der vertraglich bis 2024 gebundene belgische Internationale wird für den Rest der Saison an PSV Eindhoven ausgeliehen.