Prinz Harry: Bin traurig, dass es soweit gekommen ist


Roman Spirig
International / 20.01.20 14:46

Der britische Prinz Harry (35) hat sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, wie sein Rückzug von den royalen Pflichten geregelt worden sei.

Prinz Harry: Bin traurig, dass es soweit gekommen ist (Foto: KEYSTONE / EPA / NEIL MUNNS)
Prinz Harry: Bin traurig, dass es soweit gekommen ist (Foto: KEYSTONE / EPA / NEIL MUNNS)

"Als Meghan und ich heirateten, waren wir aufgeregt, hoffnungsvoll und wir wollten etwas Sinnvolles tun", sagte Harry in einer Rede vor Mitarbeitern der Hilfsorganisation Sentebale, die am Sonntag auf dem Instagram-Konto des Paares gepostet wurde. Er fügte hinzu: "Deshalb macht es mich traurig, dass es so weit gekommen ist."

Erst am Samstag hatte das Königshaus mitgeteilt, dass Harry und Meghan vom Frühjahr an auf ihre Titel "Königliche Hoheit" verzichten und keine offiziellen Aufgaben für die Queen mehr übernehmen werden. Das Paar hatte zuvor bereits selbst angekündigt, sich teilweise zurückzuziehen.

Vorgestellt hatten die beiden sich das Ganze aber anders, wie Harry nun bestätigte. Sie hätten sich nicht leichtfertig dazu entschieden, von ihrer Rolle zurückzutreten, so Harry. "Es gab aber keine andere Option."

Ihre Hoffnung sei gewesen, die bisherigen Aufgaben für die Queen, den Commonwealth und das Militär fortzuführen, aber dabei auf öffentliche Gelder zu verzichten. "Leider war das nicht möglich", sagte der Prinz.

Der Verlust seiner militärischen Titel und Schirmherrschaften schmerze ihn besonders. Er hatte sie durch seinen zweimaligen Dienst als Soldat in Afghanistan erworben.

"Ich habe das akzeptiert mit dem Wissen, dass es nichts daran ändert, wer ich bin, oder wie entschlossen ich bin." Er lasse alles hinter sich, was er gekannt habe, in der Hoffnung auf ein friedvolleres Leben. Für seine Grossmutter, die Queen, habe er aber den allergrössten Respekt.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Swisscom erhöht die Löhne für 2020 um 1 Prozent
Wirtschaft

Swisscom erhöht die Löhne für 2020 um 1 Prozent

Die Swisscom bezahlt ihren Mitarbeitenden ab April mehr Lohn. Der Telekomkonzern und die Sozialpartner Syndicom und Transfair haben sich in den Verhandlungen auf die Erhöhung der Lohnsumme um 1 Prozent geeinigt. 2019 hatte es 1,4 Prozent mehr Lohn gegeben.

Sechs Tote bei israelischen Angriffen in Syrien
International

Sechs Tote bei israelischen Angriffen in Syrien

Der Konflikt zwischen Israel und der Extremistenorganisation Islamischer Dschihad spitzt sich zu: Bei israelischen Luftangriffen im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien sind Aktivisten zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden.

Gedenkfeier für verstorbene Basketball-Legende Kobe Bryant
Sport

Gedenkfeier für verstorbene Basketball-Legende Kobe Bryant

Tausende Menschen, darunter zahlreiche Prominente weit über die Sportszene hinaus, nehmen bei einer Trauerzeremonie Abschied von dem bei einem Helikopter-Absturz verstorbenen Kobe Bryant.

Chemie+Papier mit weniger Umsatz und mehr Gewinn
Wirtschaft

Chemie+Papier mit weniger Umsatz und mehr Gewinn

Die CPH Chemie + Papier Holding (CPH) in Perlen hat im Geschäftsjahr 2019 wegen der konjunkturellen Eintrübung etwas weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr. Den Gewinn steigerte das Unternehmen allerdings zweistellig.