Pubs in England dürfen wieder öffnen


News Redaktion
International / 04.07.20 17:59

Nach mehr als drei Monaten Schliessung wegen der Coronavirus-Pandemie haben seit Samstag früh die Pubs in England wieder geöffnet.

Gäste einer Bar am Samstag in London. (FOTO: KEYSTONE/EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA)
Gäste einer Bar am Samstag in London. (FOTO: KEYSTONE/EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA)

Die Regierung hatte die Öffnung der Kneipen erst für die frühen Morgenstunden angesetzt, um zu verhindern, dass die Menschen noch in der Nacht zu den Pubs pilgern. Es gelten strenge Auflagen, beispielsweise müssen Pub-Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen. Bestellungen dürfen nur am Tisch oder per App aufgenommen werden.

Trotzdem wurde befürchtet, es könne zu Alkoholexzessen und Ausschreitungen kommen. Gesundheitsminister Matt Hancock warnte mit deutlichen Worten davor, über die Stränge zu schlagen: Wer das Gesetz bricht, kann hinter Gittern landen, sagte er der Daily Mail am Freitag.

Rettungsdienste und Polizei in England müssen auch an normalen Wochenenden oft ausrücken, weil Pub-Besucher ihr Limit nicht kennen oder es zu Schlägereien kommt. Sie wurden in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.

Die Lockerung gilt vorerst nur in England und Nordirland. In Schottland und Wales müssen sich die Menschen noch etwas länger gedulden, bevor sie wieder in den Pub gehen können. In Grossbritannien legt jeder Landesteil seine eigenen Massnahmen in der Coronavirus-Pandemie fest.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr als 12'000 Flamingo-Küken in Südfrankreich geschlüpft
International

Mehr als 12'000 Flamingo-Küken in Südfrankreich geschlüpft

Pinker Baby-Boom: In Südfrankreich hat eine Rosaflamingo-Population in diesem Jahr gewaltigen Zuwachs erlebt. Mehr als 12'000 Küken seien an den salzigen Gewässern bei Aigues-Mortes geschlüpft, teilte der Salzproduzent Groupe Salins am Mittwoch mit.

US-Regierung droht chinesische Firmen von US-Börsen zu verbannen
Wirtschaft

US-Regierung droht chinesische Firmen von US-Börsen zu verbannen

Die US-Regierung will gegen chinesische Unternehmen mit Börsenkotierung in den Vereinigten Staaten vorgehen, die sich nicht an die dort gängigen Bilanzprüfungen halten.

Spital Heiden und Berit Klinik kooperieren in der Orthopädie
Schweiz

Spital Heiden und Berit Klinik kooperieren in der Orthopädie

Am Spital Heiden soll in Zukunft eine orthopädische Abteilung gemeinsam mit der privaten Berit Klinik geführt werden. Dies gaben der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) und die Berit Klinik AG am Mittwoch bekannt.

Polen droht neuer Ärger wegen umstrittener Justizreform
International

Polen droht neuer Ärger wegen umstrittener Justizreform

Polen droht neuer Ärger wegen seiner umstrittenen Justizreform. Wie ein Sprecher des Europäischen Gerichtshofes der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, hat sich ein Amsterdamer Gericht mit brisanten Fragen zur Auslegung von EU-Recht an die höchsten europäischen Richter gewandt.