Regenfälle erschweren Bergungsarbeiten in Japan


News Redaktion
International / 06.07.20 04:04

In den von schweren Unwettern heimgesuchten Überschwemmungsgebieten im Südwesten Japans haben die Einsatzkräfte ihre Such- und Rettungsarbeiten am Montag fortgesetzt. In der schwer betroffenen Provinz Kumamoto wurden bislang 22 Todesfälle bestätigt.

Die Unwetter in Japan haben bereits 22 Todesopfer gefordert. (FOTO: KEYSTONE/AP/Koji Harada)
Die Unwetter in Japan haben bereits 22 Todesopfer gefordert. (FOTO: KEYSTONE/AP/Koji Harada)

Weitere 17 Menschen seien mit Herz- und Atemstillstand diagnostiziert worden, berichteten lokale Medien. Dies ist eine in Japan oft benutzte Formulierung, bevor der Tod von Menschen amtlich bestätigt wird. Elf Menschen würden noch vermisst.

Massiver Regen hatte am Wochenende schwere Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst. Die weiter andauernden starken Regenfälle erschwerten am Montag die Bergungsarbeit der Einsatzkräfte, Helikopter konnten nicht fliegen.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Zürich: Tod nach Streit um parkiertes Auto - Schuldspruch bestätigt
Schweiz

Zürich: Tod nach Streit um parkiertes Auto - Schuldspruch bestätigt

Es war fahrlässige Tötung: Das Zürcher Obergericht hat einen 57-jährigen Mann zu einer bedingten Geldstrafe von 360 Tagessätzen zu 30 Franken verurteilt. Er hatte bei einem Streit um ein falsch abgestelltes Auto einen 79-Jährigen geschlagen, der kurz darauf starb.

Kupferdieb in Tübach erwischt
Schweiz

Kupferdieb in Tübach erwischt

In Tübach SG ist in der Nacht auf Mittwoch ein Mann mit einem Lieferwagen angehalten werden. Darin fanden sich mehrere hundert Kilo Kupfer, die vermutlich gestohlen sind. Gegen den 34-jährigen Rumänen wurde ein Verfahren eröffnet.

Berggängerin bei Ahornenalp in Näfels GL tödlich verunglückt
Regional

Berggängerin bei Ahornenalp in Näfels GL tödlich verunglückt

Eine vermisste Berggängerin ist am Freitagnachmittag oberhalb der Ahornenalp in Näfels GL tot aufgefunden worden. Die 61-Jährige war am Dienstag im Kanton Zürich als vermisst gemeldet worden.

Juso wollen Vermögen auf 100 Millionen Franken begrenzen
Schweiz

Juso wollen Vermögen auf 100 Millionen Franken begrenzen

In der Schweiz soll niemand mehr als hundert Millionen Franken Vermögen auf dem Konto haben. Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Juso) haben sich an ihrer Delegiertenversammlung am Samstag für die Lancierung einer entsprechenden Volksinitiative ausgesprochen.