Rio de Janeiro verschiebt Karneval für unbestimmte Zeit


News Redaktion
International / 25.09.20 04:33

Der weltberühmte Karneval von Rio de Janeiro fällt im kommenden Februar wegen der Corona-Pandemie aus. Das Spektakel werde für unbestimmte Zeit verschoben, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit.

Der farbenprächtige Karneval in Rio de Janeiro fällt im kommenden Februar aus. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/LEO CORREA)
Der farbenprächtige Karneval in Rio de Janeiro fällt im kommenden Februar aus. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/AP/LEO CORREA)

Wir sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass das Ereignis verschoben werden muss, erklärte der Chef des Sambaschulen-Verbandes Liesa, Jorge Castanheira. Der Verband organisiert die aufwändigen und spektakulären Karnevalsparaden.

Die Sambaschulen hätten nicht ausreichend Zeit und genügend finanzielle wie organisatorische Ressourcen, um die Karnevalsparaden bis Februar vorzubereiten, sagte Castanheira. Beim Karneval von Rio feiern jedes Jahr Millionen von Menschen in den Strassen und an den Stränden.

Brasilien gehört zu dem am schlimmsten von der Corona-Pandemie heimgesuchten Ländern der Welt. Rio de Janeiro zählt zu den am stärksten betroffenen Grossstädten. Bislang wurden in Brasilien rund 139000 Todesopfer durch die Pandemie gezählt, das ist nach den USA die zweithöchste Zahl der Welt.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Rekurs gegen Zürcher Abstimmungszeitung: Stadt verschickt Beiblatt
Schweiz

Rekurs gegen Zürcher Abstimmungszeitung: Stadt verschickt Beiblatt

Gegner der Überbauung an der Stadtzürcher Thurgauerstrasse haben sich gegen die Abstimmungszeitung gewehrt - insbesondere gegen die Visualisierung des Grossprojekts. Die Stadt verschickt nun ein Beiblatt mit einer weiteren Illustration.

Novak Djokovics zweithöchste Niederlage
Sport

Novak Djokovics zweithöchste Niederlage

Sensation am ATP-Turnier von Wien: Der 25-jährige Italiener Lorenzo Sonego (ATP 42) deklassiert den Weltranglistenersten Novak Djokovic mit 6:2, 6:1.

Mindestens 13 Tote und viele Vermisste nach Sturm
International

Mindestens 13 Tote und viele Vermisste nach Sturm "Molave" in Vietnam

Zwei durch den Taifun "Molave" verursachte Erdrutsche haben in Vietnam mindestens 13 Menschen getötet. Weitere 40 Menschen wurden nach den Erdabgängen in der ländlichen Provinz Quang Nam in Zentralvietnam vermisst, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Die Rettungsarbeiten seien schwierig, da die Zufahrtsstrassen zu den Unglücksorten nach dem Sturm von tiefem Schlamm bedeckt seien, teilte Vizeregierungschef Trinh Dinh Dung in einer Erklärung mit. Regierungschef Nguyen Xuan Phuc sagte seinerseits, alle Methoden müssten ausgeschöpft werden, um Überlebende zu retten. Das Militär sollte demnach bei den Arbeiten helfen.

Nach Bundesratsentscheid: So läuft es in den grossen Teamsportarten
Sport

Nach Bundesratsentscheid: So läuft es in den grossen Teamsportarten

Nach dem Bundesratsentscheid vom Mittwoch und durch die verschärften Auflagen im Kampf gegen das Coronavirus diskutieren die Teamsport-Verbände, wie es weitergeht. Eine aktuelle Übersicht.