Schutz & Rettung Zürich setzt Drohnen ein


News Redaktion
Schweiz / 13.02.20 16:17

Schutz & Rettung Zürich setzt neu auf Unterstützung aus der Luft. Zwei mit Kameras ausgestattete Drohnen können innerhalb von kürzester Zeit Bilder und Informationen liefern.

Die Drohen von Schutz & Rettung Zürich sind mit einer optischen Kamera und einer Wärmebildkamera ausgestattet. (FOTO: Schutz & Rettung Zürich)
Die Drohen von Schutz & Rettung Zürich sind mit einer optischen Kamera und einer Wärmebildkamera ausgestattet. (FOTO: Schutz & Rettung Zürich)

Das neue Einsatzmittel ermöglicht der Einsatzleitung, sich rasch einen Überblick zu verschaffen und taktische Entscheidungen zu fällen, wie Schutz & Rettung am Donnerstag mitteilte. So können beispielsweise mit einer Wärmebildkamera Brandherde oder Glutnester lokalisiert und Temperaturen gemessen werden.

Angeschafft wurden zwei Drohnen desselben Typs, die mit einer optischen Kamera und einer Wärmebildkamera ausgestattet sind sowie mit einem Sender zur Ortung, zwei Blitzlichtern und einem Fallschirm. Neun Drohenpiloten wurden ausgebildet, so dass der Betrieb rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr gewährleistet ist.

Die Piloten steuern die Drohnen vom Boden aus, geflogen wird auf Sichtdistanz. Die Beschaffung kostete insgesamt rund 25000 Franken. Eingesetzt werden die Drohen vor allem bei Gebäude-, Wald- und Flächenbränden, bei Grossereignissen, wie etwa bei einem Zug- oder Flugzeugunglück, bei Elementarereignissen oder Gewässerverschmutzungen.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Drei weitere Fälle von Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz
Schweiz

Drei weitere Fälle von Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz

Nach dem Fall im Tessin sind in der Schweiz drei weitere Fälle von Erkrankungen mit dem Coronavirus bestätigt. Es handelt sich um einen Mann aus dem Kanton Genf sowie zwei Personen aus dem Kanton Graubünden.

Erster bestätigter Corinavirus-Fall aus dem Kanton Basel-Landschaft
Schweiz

Erster bestätigter Corinavirus-Fall aus dem Kanton Basel-Landschaft

Der Kanton Basel-Landschaft vermeldet den ersten bestätigten Fall einer Infektion mit dem Cornavirus. Der 23-jährige Mann sei der Partner der jungen Frau, die in Basel positiv auf den Coronavirus getestet wurde, teilten die Baselbieter Behörden am Freitag mit.

Studie: Vogelarten sterben viel schneller aus als gedacht
International

Studie: Vogelarten sterben viel schneller aus als gedacht

Vogelarten sterben nach Angaben norwegischer Forscher fünfmal schneller aus als bislang angenommen. Wissenschaftler der Universität in Oslo kamen in einer Forschungsarbeit zum Schluss, dass die Arten heute vor dem Aussterben nur noch knapp 3000 Jahre existierten.

Zwei Golfer wegen Coronavirus-Verdachts in Quarantäne
Sport

Zwei Golfer wegen Coronavirus-Verdachts in Quarantäne

Die italienischen Golfer Lorenzo Gagli und Edoardo Molinari sind beim Oman Open unter Quarantäne gestellt worden. Gagli sagte der italienischen Zeitung "La Nazione", dass ein Arzt der European Tour ihm nach dem Frühstück am Mittwoch mitgeteilt habe, er müsse zurück in sein Zimmer.