"Schweiz durch den Fleischwolf gedreht"


News Redaktion
Sport / 07.12.22 10:54

International war nach dem 1:6 der Schweiz im WM-Achtelfinal gegen Portugal viel weniger der Verlierer als der Sieger das Thema. Und vor allem die Ersatzrolle von Cristiano Ronaldo wurde thematisiert.

Portugal beeindruckt beim Kantersieg gegen die Schweiz (FOTO: KEYSTONE/AP/Ariel Schalit)
Portugal beeindruckt beim Kantersieg gegen die Schweiz (FOTO: KEYSTONE/AP/Ariel Schalit)

Von der Schweiz war international nur am Rande die Rede. "L'Equipe" befand, die Mannschaft von Murat Yakin sei an ihre Grenzen gestossen. In Österreich meinte die "Kronen Zeitung": "Portugal dreht die Schweiz durch den Fleischwolf. Wer an ein Aufbäumen der Eidgenossen glaubte, wurde enttäuscht." Und in England meinte "The Sun": "Die Schweiz sollte ein hartnäckiger Gegner sein, Aber die Portugiesen haben sie in Stücke gerissen."

In Portugal schrieb "Correio da manha" von einer "perfekten Nacht" mit einem "Massaker", "A Bola" sah eine fantastische Leistung von Portugal, der "Diario de Noticias" würdigte den Entscheid von Trainer Fernando Santos, seinen Star Cristiano Ronaldo nicht von Beginn weg zu bringen, als "einen der weisesten, seit er Nationaltrainer ist".

Es sei ein mutiger Entscheid gewesen, urteilte die italienische "Gazzetta dello Sport". "Aber sicher kein unpopulärer". Ronaldos Ersatz, Gonçalo Ramos, habe in 17 Minuten mehr Tore in der WM-K.o.-Runde geschossen als der alternde Star, bemerkte "The Guardian" aus England schnippisch. In Frankreich stellte "L'Equipe" Ramos schon als Erben von Ronaldo vor.

(sda)


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