Schweiz hat die höchste Dichte an Nachhaltigkeits-Startups


News Redaktion
Wirtschaft / 08.12.22 16:23

Bezogen auf die Bevölkerungszahl gibt es in keinem Land so viele Nachhaltigkeits-Startups wie in der Schweiz. Zu diesem Schluss eine am Donnerstag veröffentlichte Untersuchung des Online-Newsportals Startupticker.ch und der Universität Lausanne.

In der Schweiz ist die DIchte an auf Nachhaltigkeit ausgelegte Startup-Firmen gross. Auch das auf die CO2-Rückgewinnung spezialisierte Firma Climeworks zählt dazu.(Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)
In der Schweiz ist die DIchte an auf Nachhaltigkeit ausgelegte Startup-Firmen gross. Auch das auf die CO2-Rückgewinnung spezialisierte Firma Climeworks zählt dazu.(Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Pro 100'000 Einwohner gibt es in der Schweiz 6,2 Startups im Bereich Nachhaltigkeit. Auf dem zweiten Platz liegt Israel (4,4 Startups) vor den Niederlanden mit 4,3 Startups. Die USA (2,3 Startups), Deutschland (0,9) und China (0,04) in diesem Vergleich ebenfalls klar hinter der Schweiz.

Die Untersuchung zeigt auch ein deutliches Wachstum bei nachhaltigen Startups. Zwischen 2019 und 2021 legte in der Schweiz der Anteil von Nachhaltigkeits-Startups an allen technologie- und wissenschaftsbasierten Neugründungen von 4 auf knapp 10 Prozent zu.

"Die Schweiz ist nicht das einzige Land, das in diesem Bereich stark gewachsen ist", sagte Stefan Kyora, Chefredaktor Startupticker.ch, während einer Online-Medienkonferenz. Er erklärt dies unter anderem mit dem "Green New Deal" der EU und dem Aufkommen des Klimastreiks.

Mit den Neugründungen stiegen auch die Investitionen. In der Schweiz kletterte in besagtem Zeitraum das Gesamtvolumen der Risikokapitalinvestitionen im Bereich nachhaltiger Startups von 200 auf 600 Millionen Franken.

Die Untersuchung hebt zwei Branchen besonders hervor: den Maschinenbau und die Ernährungswirtschaft. In beiden Wirtschaftszweigen sei das Umfeld in der Schweiz für Startups besonders günstig. Gründer hätten die Möglichkeit, mit international führenden Hochschulen und marktführenden Unternehmen zu kooperieren, hiess es in einer Mitteilung.

Die Analyse basiert auf nationalen und internationalen Quellen. Insgesamt wurden dafür Daten zu rund 5000 Schweizer und 250'000 ausländischen Startups berücksichtigt.

(sda)


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