Schweizer Ruderer am Samstag glücklos


News Redaktion
Sport / 24.07.21 03:50

Der Samstag bescheidet den Schweizer Ruderern kein Glück. Sowohl der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen wie auch der Vierer ohne Steuermann der Männer müssen in den Hoffnungslauf.

Patricia Merz (rechts) und Frédérique Rol müssen in Tokio für das Erreichen der Halbfinals den Umweg über den Hoffnungslauf rudern (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Patricia Merz (rechts) und Frédérique Rol müssen in Tokio für das Erreichen der Halbfinals den Umweg über den Hoffnungslauf rudern (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Im Kampf um einen Top-2-Platz im Vorlauf blieb der Schweizer Leichtgewichts-Doppelzweier um Patricia Merz und Frédérique Rol gegen Frankreich und Italien chancenlos. Merz/Rol erreichten das Ziel mit über fünf Sekunden Rückstand als Vierte und müssen die Halbfinal-Qualifikation nun über den Hoffnungslauf in der Nacht auf Sonntag bewerkstelligen.

Das Schweizer Duo hielt mit den beiden Top-Teams des ersten Vorlaufs lediglich am Start mit, verlor schliesslich aber konstant an Zeit auf die Französinnen und die Italienerinnen, die sich an der Spitze lange en Duell auf Augenhöhe boten. Dahinter setzten die Amerikanerinnen Mary Reckford und Michelle Sechser die Schweizerinnen im Kampf um den 3. Platz unter Druck. Bis zur 500-Meter-Marke verteidigten Merz/Rol ihre Position erfolgreich, mussten sich bis ins Ziel jedoch auch dem Team-USA um rund 3 Sekunden geschlagen geben.

Die Hoffnung auf den direkten Halbfinal-Einzug ebenfalls früh begraben musste der Vierer ohne Steuermann mit Paul Jacquot, Markus Kessler, Joel Schürch und Andrin Gulich. Wie erwartet übernahmen die Europameister aus Grossbritannien im Vorlauf der Schweizer von Beginn an das Zepter und erarbeiteten sich bis zur 500-Meter-Marke einen Vorsprung, den sie bis ins Ziel verteidigten. Am meisten Gefahr drohte dem Favoriten durch das Team von Italien, das etwas mehr als 2 Sekunden auf die Siegerzeit von 5:55,36 Minuten verlor.

Die Schweizer überquerten die Ziellinie mit fast 9 Sekunden Rückstand auf die Briten im 4. Rang. Im Kampf um den 3. Rang gegen das polnische Quartett fehlten sieben Zehntel. Immerhin liessen Jacquot, Kessler, Schürch und Gulich zum Schluss den kanadischen Vierer letztlich klar hinter sich. Bei den ersten beiden Zwischenzeiten bis zur Kilometer-Marke war die Schweiz noch an letzter Position klassiert gewesen.

(sda)


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