Schweizer Meisterschaften als wichtige Standortbestimmung


News Redaktion
Sport / 07.04.21 09:13

Die Schweizer Langbahn-Meisterschaften in Uster sind für die nationale Elite eine wichtige Standortbestimmung. Im Zürcher Oberland ist alles am Start, was Rang und Namen hat.

Maria Ugolkova ist eine Athletin mit erfüllten Vorgaben für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Maria Ugolkova ist eine Athletin mit erfüllten Vorgaben für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Maria Ugolkova und Lisa Mamié sowie Jérémy Desplanches, Noè Ponti und Roman Mityukov haben die Vorgaben für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) bereits erfüllt. In der japanischen Hauptstadt ist zudem je eine Staffel der Frauen (4x100 m Lagen) und Männer (4x200 m Crawl) startberechtigt. Insofern werden mindestens vier weitere Athletinnen und Athleten selektioniert. Um dem Olympia-Kader anzugehören, ist die Qualifikation für die EM in Budapest (17. bis 23. Mai) Pflicht. Bislang haben 14 das EM-Ticket gelöst.

Die Titelkämpfe in Uster versprechen hochklassige Wettkämpfe. Insbesondere Mamié, Ponti und Mityukov bewiesen, dass sie die Corona-Zeit gut genutzt haben. Gespannt sein darf man auf die Auftritte von Desplanches, dem Europameister von 2018 und WM-Zweiten von 2019 über 200 m Lagen, sowie von Ugolkova, der EM-Dritten von 2018, auf der gleichen Strecke.

Das Schutzkonzept der Titelkämpfe sieht eine Kapazitätsobergrenze für Personen in der Halle vor. Damit dennoch so viele Schwimmerinnen und Schwimmer wie möglich teilnehmen können, wurde das Programm auf fünf Tage gestreckt und werden an jedem Tag je zwei Vorlauf- und Finalsessionen durchgeführt, die nach Geschlechter getrennt sind. Zudem musste die Reihenfolge der Wettkämpfe leicht angepasst werden.

(sda)


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