Schwyzer Härtefallprogramme wurden kaum missbraucht


News Redaktion
Regional / 22.12.22 09:37

Im Kanton Schwyz haben während der Coronapandemie 983 Unternehmen insgesamt 105,7 Millionen Franken Hilfsgelder erhalten. Während der beiden Härtefallprogramme wurden nur zwei Fälle von Missbrauch aufgedeckt, wie der Schlussbericht zeigt, den die Regierung am Donnerstag publizierte.

Im Kanton Schwyz haben Unternehmen, die während der Pandemie Einschränkungen erlebten, über 100 Millionen Franken an Hilfsgeldern erhalten. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Im Kanton Schwyz haben Unternehmen, die während der Pandemie Einschränkungen erlebten, über 100 Millionen Franken an Hilfsgeldern erhalten. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Der Grossteil der Hilfsgelder floss im ersten Zeitraum bis Juni 2021. Von den gut 100 Millionen Franken hatte der Kanton einen Anteil von 17 Millionen Franken zu tragen, den Rest übernahm der Bund, wie die Schwyzer Regierung am Donnerstag mitteilte.

Die Rückzahlungen von Unternehmen, die Härtefallgelder erhalten hatten, belief sich bislang auf drei Millionen Franken. Knapp 77'000 Franken wurden missbräuchlich beansprucht. Dies deute auf die Effektivität des angewandten Prüfverfahrens hin, heisst es im Schlussbericht. Bis 2026 seien weitere Kontrollen geplant.

Die beiden Härtefallprogramme kosten den Kanton Schwyz 18,49 Millionen Franken. Bewilligt waren 28,08 Millionen Franken. Der Betrag dürfte sich weiter reduzieren, da noch Rückzahlungen erwartet werden.

(sda)


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