Sechs Menschen bei Unfall auf A1 im Aargau verletzt


News Redaktion
Schweiz / 21.01.23 09:26

Bei einem Autounfall auf der Autobahn A1 im Aargau sind in der Nacht auf Samstag alle sechs Insassen verletzt worden, ein junger Mann schwer. Die Gruppe war laut Polizei auf dem Heimweg, als sich ihr Van überschlug. Der Mann wurde eingeklemmt und später reanimiert.

In dem verunfallten Auto sassen sechs Menschen. (FOTO: Kantonspolizei Aargau)
In dem verunfallten Auto sassen sechs Menschen. (FOTO: Kantonspolizei Aargau)

Die Feuerwehr befreite den 18-Jährigen aus dem Auto, teilte die Aargauer Kantonspolizei mit. Er sei danach in kritischem Zustand in ein Spital eingeliefert worden.

Die übrigen drei Frauen und zwei Männer im Auto kamen demnach mit leichten Verletzungen davon. Ambulanzen brachten sie in umliegende Spitäler. Die Betroffenen waren zwischen 16 und 53 Jahre alt.

Am Steuer sass eine 19-jährige Frau. Bei den Insassen habe es sich um eine Gruppe gehandelt, die auf dem Heimweg unterwegs in den Kanton St. Gallen war, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Sie habe nicht die dortige Ausfahrt angesteuert. Anzeichen, dass Alkohol oder Drogen im Spiel waren, gebe es nicht. Die Unfallursache war zunächst unklar.

Das Auto war gegen 1.30 Uhr auf der A1 in Richtung Zürich unterwegs. Auf der Höhe der Ausfahrt Baden-West kam der Wagen aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab. Im Gelände zwischen Fahrbahn und Ausfahrt prallte er in Betonelemente.

Das Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Polizei und Rettungsdienst fanden den jungen Mann eingeklemmt und nicht ansprechbar im total demolierten Wagen vor.

(sda)


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