Siege für Zug und Ambri, Bern leistet erneut Überzeit


Roman Spirig
Sport / 05.09.19 22:59

Zug punktete auch im dritten Gruppenspiel der Champions Hockey League. Die Zentralschweizer siegten in Dänemark dank einem Blitzstart mit 5:0. Während Ambri-Piotta ebenfalls gewann, musste Bern erneut in die Verlängerung.

Siege für Zug und Ambri, Bern leistet erneut Überzeit (Foto: KEYSTONE/Ti-Press / Samuel Golay)
Siege für Zug und Ambri, Bern leistet erneut Überzeit (Foto: KEYSTONE/Ti-Press / Samuel Golay)

Ein starkes Startdrittel mit fünf Toren genügte dem EV Zug, um im dritten Gruppenspiel den zweiten Vollerfolg einzufahren. Eine Woche nach dem 5:2-Auftaktsieg gegen Rungsted Seier Capital gewannen die Zentralschweizer das "Rückspiel" beim dänischen Meister sogar mit 5:0. Mit Gregory Hofmann und den beiden Schweden Oscar Lindberg und Erik Thorell konnten sich drei Neuverpflichtungen besonders in Szene setzen. Hoffman traf doppelt, Lindberg zeichnete sich bei seinem Debüt im EVZ-Dress ebenfalls als Torschütze aus und Thorell (1 Tor, 2 Assists) war gleich an drei Zuger Goals direkt beteiligt. Schliesslich feierte nicht etwa Leonardo Genoni, der eine Pause erhielt, sondern Zugs 19-jährige Ersatzgoalie Luca Hollenstein einen Shutout.

Am Samstag erhält der EVZ in Hämeenlinna die Chance, sich beim finnischen Meister für die ärgerliche 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschiessen vor Wochenfrist zu revanchieren.

Ambri-Piotta, das erstmals im Wettbewerb teilnimmt, schaffte im dritten Anlauf den ersten Sieg. Die 4277 Zuschauer erlebten beim 2:1 gegen den schwedischen Qualifikationssieger Färjestad Karlsbad eine ruppige Champions-League-Premiere in der Valascia. Die Partie war geprägt von zahlreichen Scharmützeln und die Strafen. Die Tore für das Heimteam schossen der österreichische Internationale Fabio Hofer (24.) und der Kanadier Matt D'Agostini (49.). Ambris Bester war der tschechische Goalie Dominik Hrachovina, der seinem Team mit zahlreichen Paraden zum Sieg verhalf.

Dank dem ersten "Dreier" dürfen sich die Leventiner nach den beiden Auswärtsniederlagen wieder Hoffnungen aufs Weiterkommen machen.

Für den Schweizer Meister SC Bern setzte es auch im zweiten Duell mit dem dem schwedischen Spitzenteam Skelleftea eine Niederlage nach Penaltyschiessen ab. Dabei hatten die Berner vor 5046 Zuschauern in der PostFinance-Arena bis zur 45. Minute einen 2:4-Rückstand wettgemacht. Der schwedische Verteidiger Calle Andersson bescherte dem Heimteam mit seinen beiden Toren immerhin einen Punkt. Im Penaltyschiessen war wie schon am letzten Freitag in Schweden keiner der fünf Berner Schützen erfolgreich.

Mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen ist für den SCB in der ausgeglichenen Gruppe E immer noch alles drin im Kampf um die Achtelfinal-Tickets.

(sda)


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