Spital Einsiedeln auch 2019 mit Verlust


News Redaktion
Regional / 29.05.20 00:00

Das Spital Einsiedeln hat auch 2019 rote Zahlen geschrieben. Der Verlust konnte gegenüber 2018 aber von 7,1 Millionen Franken auf 6,7 Millionen Franken reduziert werden. Dies sei deutlich unter den Erwartungen, teilte das Regionalspital am Donnerstag mit.

Das Spital Einsiedeln hat 2019 einen Verlust geschrieben. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Das Spital Einsiedeln hat 2019 einen Verlust geschrieben. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Der Betriebsertrag ging von 42,9 Millionen Franken auf 41,5 Millionen Franken zurück. Die Erträge aus den stationären Behandlungen fielen um 1,6 Millionen Franken. Das Spital begründet dies damit, dass weniger stationäre Patienten behandelt worden seien und dass es einen markanten Rückgang bei den Geburten gegeben habe. Die Erträge aus den ambulanten Erträge blieben um 0,1 Millionen Franken unter dem Wert von 2018.

Dem Spital gelang es aber, den Gesamtaufwand zu senken, und zwar um 3,5 Millionen Franken auf 41,7 Millionen Franken. Das operative Ergebnis fiel 2019 besser aus als 2018. Dass sich das Jahresergebnis verringerte, wird in der Mitteilung mit Investitionen in die Informatik und ausserordentliche Abschreibungen, dies im Hinblick auf die Übernahme durch die Ameos-Gruppe, begründet.

Die Klinikbetreiberin Ameos führt seit Anfang Mai 2020 das Spital Einsiedeln. Damit sei dessen Zukunft gesichert, heisst es in der Mitteilung.

Die finanziellen Verhältnisse des Spitals Einsiedeln, das von der Stiftung Krankenhaus Maria zum finstern Wald geführt worden war, hatten sich 2018 markant verschlechtert. Diese Entwicklung habe auch das Jahr 2019 geprägt, heisst es in der Mitteilung.

(sda)


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