Sport, Sex und Sauna: Viele Lockerungen in Niederlanden


News Redaktion
International / 01.07.20 13:40

Die Niederlande haben mit zahlreichen Lockerungen zum 1. Juli einen grossen Schritt zu einem normalen Alltag gemacht. Sportstudios, Saunas und Sexclubs dürfen ab Mittwoch wieder Kunden empfangen. Für Restaurants, Kneipen sowie Kinos und Theater entfällt das bisher geltende Maximum von 30 Besuchern.

Eine Frau reinigt im Rotlichtviertel Wallen den Zugang zu Räumlichkeiten, die The Office 52 an Sexarbeiter vermietet. Ab 01.07.2020 dürfen nach einem Beschluss der Regierung alle Sexarbeiter im Land wieder uneingeschränkt ihrem Gewerbe nachgehen. Foto:
Eine Frau reinigt im Rotlichtviertel Wallen den Zugang zu Räumlichkeiten, die The Office 52 an Sexarbeiter vermietet. Ab 01.07.2020 dürfen nach einem Beschluss der Regierung alle Sexarbeiter im Land wieder uneingeschränkt ihrem Gewerbe nachgehen. Foto: "robin Van Lonkhuijsen"/ANP/dpa (FOTO: Keystone/ANP/"robin Van Lonkhuijsen")

Allerdings gilt im öffentlichen Leben die Bedingung, dass Erwachsene einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Nach dem Prinzip des intelligenten Lockdown der ersten mehr als drei Monate nennt die Regierung die jetzige Phase Raum mit Regeln.

Um Mitternacht öffneten die ersten Fitnessstudios und auch Sexclubs die Türe. Auch im berühmten Amsterdamer Rotlichtviertel gingen die Lichter wieder an. Die 1,5-Meter-Regeln gilt bei Sexarbeitern wie auch bei Friseuren und Physiotherapeuten nicht. Auch schreibt die Regierung keine sicheren Positionen vor. Es gibt auch keine Maskenpflicht. Die Branche hatte selbst ein Hygieneprotokoll erstellt. Danach müssen sich Freier die Hände desinfizieren. Alles, was im Raum angefasst wird, soll hinterher desinfiziert werden.

Theoretisch dürfen nun auch wieder Fussballspiele in Stadien vor Publikum stattfinden - allerdings dürfen die Fans weder jubeln noch singen. Die Profiliga im Fussball beginnt allerdings erst am 12. September wieder.

Busse, Strassenbahnen und Züge fahren wieder nach normalem Plan und alle Plätze dürfen genutzt werden. Nur im öffentlichen Nahverkehr gilt eine Maskenpflicht.

(sda)


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