St. Galler Schulen: Keine Lager und Skitage bis im Frühling


News Redaktion
Schweiz / 02.12.20 11:15

Die St. Galler Regierung hat die Maskenpflicht für die Schulen der Oberstufe bis Mitte Januar verlängert. Sowohl in der Volksschule als auch in den Berufsfach- und Mittelschulen werden Lager und Ausflüge bis zu den Frühlingsferien untersagt.

Die Maskenpflicht an den Schulen der Oberstufe im Kanton St. Gallen wurde bis Mitte Januar verlängert. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/Samuel Golay)
Die Maskenpflicht an den Schulen der Oberstufe im Kanton St. Gallen wurde bis Mitte Januar verlängert. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/Samuel Golay)

Die seit November geltenden Weisungen zum Unterricht in der Volksschule enthalten eine Maskenpflicht für die Schulen der Oberstufe sowie Vorgaben zum Sing- und Sportunterricht. Sie werden bis Mitte Januar 2021 verlängert und dann wieder überprüft.

Bis zu den Frühlingsferien des Schuljahres 2020/21 seien an den Schulen diverse Lager, Skitage und weitere besondere Unterrichtsveranstaltungen geplant, heisst es in der Mitteilung des Kantons vom Mittwoch.

Bei der Anfahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Cars, in den Unterkünften, aber auch bei der Nutzung der Infrastruktur in den Skigebieten könnten die Abstandsvorschriften nicht konsequent eingehalten werden. Zudem sei mit deutlich mehr Kontakten zu Dritten zu rechnen. Damit erhöhe sich das Ansteckungsrisiko. Dies sei in der angespannten epidemiologischen Situation nicht vertretbar. Besondere Unterrichtsveranstaltungen seien deshalb bis zu den Frühlingsferien 2021 untersagt .

Der Bundesrat habe diese Woche ein Massnahmenpaket für die Festtage in die Vernehmlassung gegeben, heisst es in der Mitteilung weiter. Die St. Galler Regierung spreche sich gegen eine vollständige Schliessung der Skigebiete aus. Sie stehe aber hinter den vorgeschlagenen Einschränkungen.

Die konsequente Umsetzung der Schutzkonzepte der Bergbahnen verbunden mit einer massvollen Beschränkung der Kapazitäten könne das Infektionsrisiko wirksam reduzieren. Einheitliche, nationale Regeln werden begrüsst. Insbesondere sehe die Regierung dieses Jahr keinen Platz für Après-Ski.

(sda)


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