Stadtparlament setzt zum Theaterneubau Spezialkommission ein


News Redaktion
Regional / 17.04.23 11:00

Um die Planung des Theaterneubaus in Luzern begleiten zu können, soll der Grosse Stadtrat eine Spezialkommission einsetzen. Diese soll gemäss des am Montag veröffentlichten Antrags der Geschäftsleitung an das Parlament aus 13 Mitgliedern bestehen.

Die Architekten Andreas Ilg und Marcel Santer vor einer Visualisierung ihres Theaterprojekts. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/PHILIPP SCHMIDLI)
Die Architekten Andreas Ilg und Marcel Santer vor einer Visualisierung ihres Theaterprojekts. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/PHILIPP SCHMIDLI)

Im Wettbewerb für einen Neubau des Luzerner Theaters hat sich der Vorschlag der Ilg Santer Architekten durchgesetzt. Dieser sieht vor, das alte Theatergebäude zu erhalten und mit einem Neubau zu ergänzen.

Das Projekt kam aber wegen Beschwerden gegen den Wettbewerb ins Stocken, und es geriet wegen seiner Grösse und seiner Nähe zur barocken Jesuitenkirche in die Kritik. Es soll deswegen umfassend überarbeitet und allenfalls auch verkleinert werden.

Wenn die Blockade gelöst ist und die Realisierung weiter geht, wird das Stadtparlament immer wieder zum Zuge kommen, etwa wenn es um Kredite oder um Umzonungen geht. Weil thematisch Zuständigkeiten verschiedener Kommissionen betroffen sind und es sich um ein ausserordentliches Geschäft handelt, empfahl die Stadtkanzlei dem Parlament, eine Spezialkommission einzusetzen.

Die Geschäftsleitung des Grossen Stadtrats will diese Empfehlung befolgen und beantragt dem Parlament, eine Spezialkommission mit 13 Mitgliedern einzusetzen. Gemäss der Parteistärken erhält die SP 4 Sitze, den Grünen stehen 3 zu, Mitte und FDP je 2. GLP und SVP sollen mit je einer Person in der Kommission vertreten sein. Vier der 13 vorgeschlagenen Mitglieder sind Frauen.

(sda)


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