Stadtzuger Stimmvolk sagt deutlich Ja zu neuer Notunterkunft


News Redaktion
Regional / 13.06.21 14:20

Die Stadt Zug kann eine neue Notunterkunft bauen. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag den dafür notwendigen Kredit von 6,9 Millionen Franken mit einem Ja-Stimmenanteil von 85 Prozent angenommen.

Die Stadt Zug braucht mehr Notzimmer: Das Stimmvolk hat einen Kredit für einen sechsstöckigen Neubau bewilligt. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
Die Stadt Zug braucht mehr Notzimmer: Das Stimmvolk hat einen Kredit für einen sechsstöckigen Neubau bewilligt. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

9201 Personen stimmten dafür, 1636 lehnten den Kredit ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 65 Prozent.

Auf einem stadteigenen Grundstück im Göbli wird nun eine Unterkunft mit 30 Notzimmern für Einzelpersonen und Paare entstehen. Ein Teil der Zimmer kann zu zwei Notwohnungen für Familien verbunden werden.

Die Stadt Zug muss durch den Wegfall von Notzimmern in den kommenden Jahren Ersatz schaffen. Trotz intensiver Suche hätten keine geeigneten Ersatzräumlichkeiten gefunden werden können, hielt der Stadtrat fest. Abhilfe schafft nun der sechsstöckiger Neubau.

Mit dem Bezug des Neubaus im Göbli will die Stadt Zug den Betrieb der Notunterkünfte an eine geeignete Organisation auslagern. Sie begründet den Schritt mit der zunehmend komplexen Problemstellungen, die eine stärkere Unterstützung und Aufsichtsfunktion erfordern.

Auch das Stadtparlament hatte den Objektkredit mit 33 zu 1 Stimmen bei 2 Enthaltungen befürwortet.

(sda)


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