Stansstad NW bleibt bis mindestens 2026 nur ein S-Bahn-Halt


News Redaktion
Regional / 19.12.22 09:38

Zugfahrerinnen und -fahrer aus Stansstad NW haben mindestens bis Mitte 2026 in Luzern schlechte Anschlüsse an das Fernverkehrsnetz. Bessere Zugsverbindungen seien erst möglich, wenn die Doppelspur Staldifeld in Oberdorf NW realisiert sei, erklärte der Regierungsrat.

Ein Angebotsausbau auf der Nidwaldner Zentralbahn-Strecke ist erst 2026 möglich. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Ein Angebotsausbau auf der Nidwaldner Zentralbahn-Strecke ist erst 2026 möglich. (Archivaufnahme) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Die Kantonsregierung veröffentlichte am Montag eine Interpellation zum Thema "Verbindungen der Zentralbahn nach Nidwalden". Die Stansstader Landrätin Denise Weger (GLP) beklagte in ihrem Vorstoss, dass Bern, Basel oder Lugano von Wolfenschiessen, Ennetbürgen oder Buochs aus schneller zu erreichen seien als von Stansstad aus.

Grund dafür ist, dass die Interregiozüge IR Engelberg-Luzern bis auf einen um 05.35 Uhr in Stansstad nicht halten. Mit der S-Bahn sind in Luzern aber nur der Schnellzug nach Zürich und regionale Verbindungen ohne längere Wartezeiten zu erreichen.

Wegen der knapp bemessenen Fahrzeit sei ein Halt des IR in Stansstad nicht möglich, teilte der Regierungsrat mit. Der IR könne in Engelberg auch nicht früher abfahren, weil die Züge in Dallenwil nicht kreuzen könnten.

Eine Lösung bringen wird die Kreuzung Staldifeld zwischen Stans und Dallenwil. Dieser Doppelspurabschnitt bilde die Voraussetzung für einen Halbstundentakt und einen stündlichen IR-Halt in Stansstad. Der Halbstundentakt könne aber frühestens ab Mitte des Fahrplans 2026 schrittweise eingeführt werden.

(sda)


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