Start für das Ballonfestival in Château-d'Oex mit starkem Wind


News Redaktion
Schweiz / 21.01.23 16:46

Das internationale Ballonfestival in Château-d'Oex ist nach zwei Jahren Corona-bedingter Unterbrechung zurück. Die 43. Ausgabe wurde am Samstag in dem Waadtländer Städtchen eröffnet. Trotz blauem Himmel mussten die meisten Flüge wegen starker Winde abgesagt werden.

"Da man einen Ballon nicht steuern kann, sind wir völlig vom Wetter und vor allem von den Winden abhängig", sagte der Pilot Xavier Feal gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Auch am Sonntag erwartet er einen komplizierten Tag. Ab Anfang nächster Woche aber sollten die Winde mitspielen.

Bis zum 29. Januar sind rund 60 Heissluftballons und ebenso viele Piloten aus 15 Ländern angekündigt. Wenn das Wetter mitspielt, kann das Festival seine üblichen Termine anbieten, wie Passagierflüge, Vorführungen von Sonderformen, Flüge mit Fesselballons für Kinder oder Wettbewerbe zwischen Piloten.

Zu diesen Wettbewerben gehören unter anderem ein Schnelligkeitswettbewerb, ein Langstreckenrennen und verschiedene Wettbewerbe, die der Präzision gewidmet sind.

Neben den Flügen wurden in diesem Jahr mehrere Neuheiten in das Programm aufgenommen, darunter eine Reihe von Vorträgen unter dem Titel "Persönlichkeiten auf dem Gipfel" mit dem Schweizer Ballon-Weltumkreiser Bertrand Piccard, der Verlegerin Vera Michalski-Hoffmann und dem Journalisten Benoît Aymon.

Neu sind ausserdem eine Zusammenarbeit mit dem Internationalen Alpenfilmfestival von Les Diablerets (Fifad), bei der die Besucher die Möglichkeit haben, Filme zu sehen, die beim Festival von 2022 ausgezeichnet wurden.

Eine Kindershow "Michels Reise um die Welt" und eine Ausstellung "Die Reise um die Welt in 80 Heissluftballons" stehen ebenfalls auf dem Programm. Die nächtliche Ton- und Lichtshow "Night Glow" wurde hingegen in diesem Jahr aus Kostengründen abgesagt.

Das internationale Ballonfestival in Château-d'Oex ist das Aushängeschild der Region Pays-d'Enhaut und zieht je nach Ausgabe zwischen 15'000 und 35'000 Zuschauer an.

(sda)


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