Steffen trifft bei Wolfsburg-Sieg per Kopf


News Redaktion
Sport / 26.05.20 22:48

Wolfsburg stoppt in der 28. Runde der Bundesliga den starken Lauf von Bayer Leverkusen. Renato Steffen glänzt beim 4:1 für den VfL als Torschütze. Frankfurt holt gegen Freiburg nach 1:3 einen Punkt.

Renato Steffen glänzt dank seiner Sprungkraft für Wolfsburg als Kopfball-Torschütze (FOTO: KEYSTONE/EPA/MARIUS BECKER / POOL)
Renato Steffen glänzt dank seiner Sprungkraft für Wolfsburg als Kopfball-Torschütze (FOTO: KEYSTONE/EPA/MARIUS BECKER / POOL)

Der Schweizer Internationale Renato Steffen steigt bei Wolfsburg immer mehr zum Kopfball-Spezialisten auf. In Leverkusen erzielte der 170 Zentimeter grosse Offensivspieler in der 68. Minute das vierte Kopfballtor in dieser Saison, sein sechstes Saisontor insgesamt. Mit seinem Kopfball zum zwischenzeitlichen 3:0 führte der Schweizer in Leverkusen die vorzeitige Entscheidung herbei, in einem Spiel, das über eine Stunde relativ ausgeglichen gewesen war.

Den zuletzt zwölf Pflichtspiele in Folge ungeschlagenen Leverkusenern wurde gegen Wolfsburg eine zehnminütige Schwächephase zum Verhängnis. Wolfsburg war kurz vor der Pause dank Bundesliga-Tordebüt von Verteidiger Marin Pongracic mit 1:0 in Führung gegangen, schien in der zweiten Halbzeit allerdings an den fehlenden Kraftreserven zu scheitern. In der 64. Minute war Steffen in der Offensive ein erstes Mal markant in Erscheinung getreten, als er mit seinem Abschluss alleine vor Lukas Hradecky zwar scheiterte, damit aber am Ursprung des Freistosses stand, den Maximilian Arnold via Mauer zum 2:0 nutzte.

Dank dem Sieg in Leverkusen baute der Tabellen-6. Wolfsburg, bei dem neben Steffen auch Kevin Mbabu zum Einsatz kam, den Vorsprung auf Verfolger Freiburg auf vier Punkte aus. Das Team von Christian Streich kam bei der abstiegsgefährdeten Eintracht in Frankfurt zu einem glückhaften 3:3. Nachdem Vincenzo Grifo die Gäste in der 28. Minute in Führung gebracht hatte, spielte Frankfurt praktisch nur noch auf ein Tor. Nach dem Ausgleich durch Andre Silva verbuchte die weiteren Erfolgsmomente allerdings trotz Frankfurts Überlegenheit der Gast aus Freiburg. Ein Doppelschlag von Nils Petersen (67.) und Lucas Höler (69.) brachte die vermeintliche Vorentscheidung, ehe Daichi Kamada (79.) und Timothy Chandler (82.) der Eintracht doch noch einen Punkt retteten.

Auch das auf einem Abstiegsplatz klassierte Werder Bremen wird mit seinem Punktgewinn gegen Borussia Mönchengladbach nicht restlos zufrieden sein. Beim 0:0 in Bremen konnte sich die Borussia bei seinem Goalie Yann Sommer bedanken, dass immerhin ein Punkt erzielt wurde. In der 50. Minute zeigte der Schweizer Nationalgoalie eine starke Doppelparade, als er zuerst einen Freistoss entschärfen konnte und danach mit seinem linken Fuss zur Stelle war.

Bayer Leverkusen - Wolfsburg 1:4 (0:1). - Tore: 43. Pongracic 0:1. 65. Arnold 0:2. 68. Steffen 0:3. 75. Pongracic 0:4. 85. Baumgartlinger 1:4. - Bemerkungen: Wolfsburg mit Steffen (bis 76.) und Mbabu, ohne Mehmedi (verletzt).

Eintracht Frankfurt - Freiburg 3:3 (1:1). - Tore: 28. Grifo 0:1. 35. Silva 1:1. 68. Petersen 1:2. 69. Höler 1:3. 79. Kamada 2:3. 82. Chandler 3:3. - Bemerkungen: Eintracht Frankfurt ohne Gelson Fernandes (Ersatz) und Sow (nicht im Aufgebot).

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach 0:0. - Bemerkungen: Werder Bremen ohne Lang (Ersatz). Borussia Mönchengladbach mit Sommer und Elvedi, ohne Zakaria und Embolo (beide verletzt).

Rangliste: 1. Bayern München 28/64 (81:28). 2. Borussia Dortmund 28/57 (74:34). 3. RB Leipzig 27/54 (68:27). 4. Borussia Mönchengladbach 28/53 (53:34). 5. Bayer Leverkusen 28/53 (53:36). 6. Wolfsburg 28/42 (40:34). 7. SC Freiburg 28/38 (38:40). 8. Schalke 04 27/37 (33:43). 9. Hoffenheim 27/36 (36:47). 10. 1. FC Köln 27/34 (43:49). 11. Hertha Berlin 27/34 (39:48). 12. Augsburg 27/30 (40:54). 13. Union Berlin 27/30 (32:47). 14. Eintracht Frankfurt 27/29 (44:52). 15. Mainz 05 27/27 (36:60). 16. Fortuna Düsseldorf 27/24 (29:52). 17. Werder Bremen 27/22 (29:59). 18. Paderborn 27/18 (31:55).

(sda)


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