Stephanie Hess gewinnt Unterwaldner Preis für bildende Kunst


News Redaktion
Regional / 02.10.21 09:00

Mit einer dreiteiligen Skulpturengruppe hat die gebürtige Sarnerin Stephanie Hess den Unterwaldner Preis für bildende Kunst 2021 gewonnen. Die Jury würdigte das Zusammenspiel unkonventioneller Materialien ihres Werks.

Die Künstlerin Stephanie Hess gewinnt den Unterwaldner Preis für bildende Kunst 2021. (FOTO: Nidwaldner Museum)
Die Künstlerin Stephanie Hess gewinnt den Unterwaldner Preis für bildende Kunst 2021. (FOTO: Nidwaldner Museum)

Hess schuf die preisgekrönten Werke aus Silikon, das mit Pigmenten eingefärbt und in Form gegossen wurde. Es entstehe der Eindruck einer befremdlichen Haptik, die ungewöhnlichen Formen liessen sich nirgends einordnen und weckten Assoziationen zum Body-Horror-Film, teilte das Nidwaldner Museum am Freitag mit.

Hess stelle ihr Werk offen, aber offensiv in die Welt. Die 1979 geborene Preisträgerin verbrachte ihre Kindheit in Sarnen. 14-jährig ging sie nach Hamburg zur Ballett-Ausbildung. Ab 2005 studierte sie Kommunikationsdesign in Essen und erlangte danach einen Master in Fine Arts an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Hess lebt und arbeitet in Zürich.

Insgesamt 66 Künstlerinnen und Künstler präsentierten an der Übersichtsausstellung NOW 20 unveröffentlichte Werke jüngeren Datums. 17 Kunstschaffende wurden für die NOW 21 im Winkelriedhaus in Stans ausgewählt, eine fünfköpfige Jury kürte Clark-Nova und Interzone 1 - 2 von Hess zum Siegerwerk.

Der Unterwaldner Preis für Bildende Kunst ist mit 20000 Franken dotiert. Die beiden Kantone Ob- und Nidwalden führen alle drei Jahre die gemeinsamen Ausstellungen durch und dies bereits seit über 20 Jahren.

(sda)


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