Stimmen zum Tod von Jakob "Köbi" Kuhn


Roman Spirig
Sport / 26.11.19 23:12

Mit dem Tod von Jakob "Köbi" Kuhn hat der Schweizer Fussball eine seiner prägendsten Figuren verloren. Auch in den Abschiedsworten aus Kuhns Umfeld widerspiegelt sich der grosse Respekt gegenüber dem verstorbenen Ex-Nationalcoach.

Stimmen zum Tod von Jakob Köbi Kuhn (Foto: KEYSTONE / WALTER BIERI)
Stimmen zum Tod von Jakob Köbi Kuhn (Foto: KEYSTONE / WALTER BIERI)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS-ARCHIV / STR)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS-ARCHIV / STR)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS-ARCHIV / STR)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS-ARCHIV / STR)
(Foto: KEYSTONE / STR)
(Foto: KEYSTONE / STR)
(Foto: KEYSTONE / PETER SCHNEIDER)
(Foto: KEYSTONE / PETER SCHNEIDER)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS-ARCHIV / STR)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS-ARCHIV / STR)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS-ARCHIV / STR)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS-ARCHIV / STR)
(Foto: KEYSTONE / STR)
(Foto: KEYSTONE / STR)
(Foto: KEYSTONE / STR)
(Foto: KEYSTONE / STR)
(Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)
(Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)
(Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)
(Foto: KEYSTONE / GAETAN BALLY)
(Foto: KEYSTONE / FRANCO GRECO)
(Foto: KEYSTONE / FRANCO GRECO)
(Foto: KEYSTONE / STR)
(Foto: KEYSTONE / STR)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS / LUKAS LEHMANN)
(Foto: KEYSTONE / PHOTOPRESS / LUKAS LEHMANN)
(Foto: KEYSTONE / EDDY RISCH)
(Foto: KEYSTONE / EDDY RISCH)
(Foto: KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS)
(Foto: KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS)

"Wir sind sehr traurig", liess sich Ancillo Canepa, Präsident von Kuhns Herzensklub FC Zürich zitieren. Gemeinsam mit seiner Frau Heliane hatte Ancillo Canepa Kuhn vor wenigen Wochen noch im Spital besucht. "Wir hofften, dass er sich bald wieder erholen würde. Er machte auf uns einen so zuversichtlichen Eindruck", schrieb Canepa auf der Vereinswebsite. Kuhn sei Canepas "fussballerisches Idol" gewesen und habe den FCZ während vieler Jahre geprägt.

"In bin sehr betroffen und traurig", sagte Alex Frei, der unter Kuhn sowohl in der U21 als auch im A-Nationalteam zum Einsatz kam, gegenüber Blick. "Er war eine sehr wichtige Bezugsperson in meinem ganzen Fussballerleben. Man hat einen Engel geschickt und bekommt einen Engel zurück."

Stephan Lichtsteiner, der aktuelle Captain des Nationalteams, bezeichnete Kuhn als "stets angenehmen Trainer". "Es hat sehr Spass gemacht, unter ihm zu trainieren und zu spielen", erklärte der 35-Jährige.

In Anlehnung an Kuhns letzten Auftritt als Trainer der Schweiz verabschiedete sich der ehemalige Nationalverteidiger Philippe Senderos auf Twitter von seinem früheren Trainer mit den Worten "Merci Köbi". Im Anschluss an den 2:0-Sieg im abschliessenden Gruppenspiel der Heim-EM 2008 gegen Portugal - Kuhns letztem Spiel als Nationalcoach - hatten seine Spieler ein Transparent mit diesen Worten präsentiert.

Sion-Präsident Christian Constantin verabschiedete sich auf Twitter von einer "wunderbaren Person" und dem "leidenschaftlichen, ruhigen Mann, der die Schweiz zu einem Land gemacht hat, das im Fussball etwas zählt". Auch FIFA-Präsident Gianni Infantino sah in Kuhn nicht nur einen "grossartigen Fussballer und Trainer, er war vor allem ein liebenswerter Mensch mit einem grossen Fussball-Herzen."

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Ex-US-Verteidigungsminister Mattis kritisiert Trump heftig
International

Ex-US-Verteidigungsminister Mattis kritisiert Trump heftig

Der frühere US-Verteidigungsminister James Mattis hat sich hinter die friedlichen Proteste im Land gestellt und Präsident Donald Trump als Spaltpilz kritisiert.

Kantonsrat bestätigt den Verwaltungsrat der Spitalverbunde
Schweiz

Kantonsrat bestätigt den Verwaltungsrat der Spitalverbunde

Der St. Galler Kantonsrat hat am Dienstag die Mitglieder des Verwaltungsrats der Spitalverbunde für vier weitere Jahre bestätigt. Zuvor gab es von SP und Grünen Kritik an der Arbeit des Gremiums.

Parlament will mehr Geld für die Förderung der Verlagerung
Schweiz

Parlament will mehr Geld für die Förderung der Verlagerung

Das Parlament will für die Förderung des unbegleiteten alpenquerenden Schienengüterverkehrs deutlich mehr Geld ausgeben als der Bundesrat. Es entschied, anstatt 90 Millionen 385 Millionen Franken auszulegen und die Förderzeit zu verlängern.

UN: Gespräche über Waffenruhe in Libyen werden wieder aufgenommen
International

UN: Gespräche über Waffenruhe in Libyen werden wieder aufgenommen

In Libyen haben sich die Konfliktparteien auf die Wiederaufnahme von Gesprächen über eine Waffenruhe verständigt.